Eurocup: Niederlage in Vilnius
(31.1.) ALBA hat am Dienstag auch sein drittes Spiel im TOP16 bei Lietuvos Rytas Vilnius mit 75:86 verloren. Weiter ohne Centerspieler genügten den Albatrossen drei starke Viertel gegen die favorisierten Litauer nicht. Es bleiben jedoch immer noch Chancen aufs Weiterkommen.
Statistik
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Mit zwei Niederlagen in den ersten beiden TOP16-Spielen und ohne die beiden verletzten Center Idbihi und Francis war die Ausgangslage vor der Partie in Vilnius schon sehr kritisch für das Team von Gordon Herbert. Die Mannschaft zeigte in der Siemens Arena zwar wieder eine große Kampfleistung und führte zu Beginn des Schlussviertels sogar noch 65:60, musste dann aber der Klasse und den Größenvorteilen der Gastgeber doch noch Tribut zollen. Mit einer Dreierserie wendete Rytas fünf Minuten vor dem Ende das Blatt und kam noch zu einem deutlicheren Erfolg, als das Spiel lange gewesen war.
Derrick Allen rackerte wie in den vergangenen Spielen ohne Unterlass unter den Körben und war mit 16 Punkten und 5 Rebounds Topscorer seines Teams. Außerdem zweistellig punkteten Wood (14 + 4 Assists), Schaffartzik (12) und Weaver (10). Bester Werfer der Gastgeber war Ex-Albatros Rasic mit 16 Punkten, gefolgt von Katelynas mit 13. Ausnahmetalent Valanciunas kam auf 12 Zähler und 9 Rebounds. Die Berliner Größennachteile zeigten sich vor allem im Reboundduell, das sie 19:38 verloren.
Nach drei von sechs Spieltagen stehen die Albatrosse nun immer noch ohne Sieg da. Eine Chance aufs Viertelfinale, das die ersten beiden der Vierergruppe erreichen, besteht aber nach wie vor. Dazu muss als allererstes das Rückspiel gegen Vilnius am kommenden Dienstag in der o2 World gewonnen werden – nach Möglichkeit auch der direkte Vergleich.
Tabelle Gruppe L
1. Lokomotiv Kuban 2-1
2. Lietuvos Rytas 2-1
3. Benetton Treviso 2-1
4. ALBA BERLIN 0-3
Spielverlauf: ALBA startete aggressiv ins Spiel und sorgte mit seiner Ganzfeldpresse gleich einige Mal für Verwirrung bei den Hausherren. Trotzdem spielten diese von Beginn an erfolgreich ihre Vorteile am Brett aus. Vorne trafen die Albatrosse gut, nach einem Dreier von Simonovic stand es 11:11. Angeführt von Ex-Bundesligaprofi Tyrese Rice ging Vilnius 18:11 in Front, aber fünf Zähler vom stark von der Bank kommenden Heiko Schaffartzik brachten ALBA zur Viertelpause wieder auf 16:20 heran.
Derrick Allen drehte im zweiten Viertel auf und war auf dem Weg zum Korb mit seiner Schnelligkeit und seinem Kampfeswillen kaum zu stoppen. Allerdings blieben die Litauer drücken überlegen im Rebound und kamen immer wieder zu zweiten Wurfchancen. Die Albatrosse hielten mit Einsatz dagegen und blieben dank weiteren Punkten von Schaffartzik zur Halbzeit bis auf 38:40 dran.
Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Berliner nicht nach und attackierten die Litauer weiter über ihre Schnelligkeit. Es gelang sogar der 42:42-Ausgleich, aber Rytas traf nun mehrere freie Distanzwürfe und zog wieder etwas davon. Die freien Würfe waren für ALBA ein nötiges Übel, denn das Team von Gordon Herbert musste sich immer wieder mit mehreren Spielern unter dem Korb zusammenziehen, um die Hünen von Vilnius in Schach zu halten. Die Litauer nutzten dies oft taktisch klug aus, kamen zu freien Würfen oder Dunkings, aber dennoch: Die Albatrosse drehten offensiv noch mal mächtig auf in den letzten Minuten des Viertel und gingen nach Distanztreffern von Wood und Schultze sogar 63:59 in Front.
ALBA startet mit Allen und Schultze je mit drei Fouls belastet in den Schlussabschnitt, setzte sich durch Wood aber erstmal weiter auf 65:60 ab. Doch ab der 33. Minute erlebte das Spiel eine entscheiden Phase. Vier Dreier in Serie, zwei davon durch Rasic, schickten die Litauer durchs Netz, während ALBA nur zwei Punkte zustande brachte – die Partie war in kürzester Zeit gekippt. Die Albatrosse steckten zwar nicht auf, aber gerade im Angriff wollte nun nichts mehr gelingen. Vilnius gab sich keine Blöße mehr und brachte seinen Zehn-Punkte-Vorsprung souverän über die Zeit.
Derrick Allen rackerte wie in den vergangenen Spielen ohne Unterlass unter den Körben und war mit 16 Punkten und 5 Rebounds Topscorer seines Teams. Außerdem zweistellig punkteten Wood (14 + 4 Assists), Schaffartzik (12) und Weaver (10). Bester Werfer der Gastgeber war Ex-Albatros Rasic mit 16 Punkten, gefolgt von Katelynas mit 13. Ausnahmetalent Valanciunas kam auf 12 Zähler und 9 Rebounds. Die Berliner Größennachteile zeigten sich vor allem im Reboundduell, das sie 19:38 verloren.
Nach drei von sechs Spieltagen stehen die Albatrosse nun immer noch ohne Sieg da. Eine Chance aufs Viertelfinale, das die ersten beiden der Vierergruppe erreichen, besteht aber nach wie vor. Dazu muss als allererstes das Rückspiel gegen Vilnius am kommenden Dienstag in der o2 World gewonnen werden – nach Möglichkeit auch der direkte Vergleich.
Tabelle Gruppe L
1. Lokomotiv Kuban 2-1
2. Lietuvos Rytas 2-1
3. Benetton Treviso 2-1
4. ALBA BERLIN 0-3
Spielverlauf: ALBA startete aggressiv ins Spiel und sorgte mit seiner Ganzfeldpresse gleich einige Mal für Verwirrung bei den Hausherren. Trotzdem spielten diese von Beginn an erfolgreich ihre Vorteile am Brett aus. Vorne trafen die Albatrosse gut, nach einem Dreier von Simonovic stand es 11:11. Angeführt von Ex-Bundesligaprofi Tyrese Rice ging Vilnius 18:11 in Front, aber fünf Zähler vom stark von der Bank kommenden Heiko Schaffartzik brachten ALBA zur Viertelpause wieder auf 16:20 heran.
Derrick Allen drehte im zweiten Viertel auf und war auf dem Weg zum Korb mit seiner Schnelligkeit und seinem Kampfeswillen kaum zu stoppen. Allerdings blieben die Litauer drücken überlegen im Rebound und kamen immer wieder zu zweiten Wurfchancen. Die Albatrosse hielten mit Einsatz dagegen und blieben dank weiteren Punkten von Schaffartzik zur Halbzeit bis auf 38:40 dran.
Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Berliner nicht nach und attackierten die Litauer weiter über ihre Schnelligkeit. Es gelang sogar der 42:42-Ausgleich, aber Rytas traf nun mehrere freie Distanzwürfe und zog wieder etwas davon. Die freien Würfe waren für ALBA ein nötiges Übel, denn das Team von Gordon Herbert musste sich immer wieder mit mehreren Spielern unter dem Korb zusammenziehen, um die Hünen von Vilnius in Schach zu halten. Die Litauer nutzten dies oft taktisch klug aus, kamen zu freien Würfen oder Dunkings, aber dennoch: Die Albatrosse drehten offensiv noch mal mächtig auf in den letzten Minuten des Viertel und gingen nach Distanztreffern von Wood und Schultze sogar 63:59 in Front.
ALBA startet mit Allen und Schultze je mit drei Fouls belastet in den Schlussabschnitt, setzte sich durch Wood aber erstmal weiter auf 65:60 ab. Doch ab der 33. Minute erlebte das Spiel eine entscheiden Phase. Vier Dreier in Serie, zwei davon durch Rasic, schickten die Litauer durchs Netz, während ALBA nur zwei Punkte zustande brachte – die Partie war in kürzester Zeit gekippt. Die Albatrosse steckten zwar nicht auf, aber gerade im Angriff wollte nun nichts mehr gelingen. Vilnius gab sich keine Blöße mehr und brachte seinen Zehn-Punkte-Vorsprung souverän über die Zeit.


