Deutlicher Heimsieg zum Ende der Hinrunde
(8.1.) Mit 83:50 haben die Albatrosse ihr letztes Spiel der Hinrunde gegen Göttingen am Sonntag in der o2 World gewonnen. Drei Viertel taten sich die Berliner schwer mit dem Liga-Schlusslicht, machten dann aber mit einem beeindruckenden 33:0-Lauf alles klar.
Statistik - Highlights - Pressekonferenz - BM-Fantalk - o2 World TV: Francis & Allen
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Zweieinhalb Viertel lang hatte das Team von Gordon Herbert - immer noch ohne den verletzten Idbihi - Probleme mit einem aggressiv und engagiert auftretenden Tabellenletzten aus Göttingen. In der Verteidigung hatten sich die Berliner nichts vorzuwerfen, aber im Angriff passte vieles nicht zusammen. Ab Mitte des dritten Viertels explodierten die Hauptstädter aber auch endlich offensiv und brachten so in zwölfeinhalb Minuten einen rekordverdächtigen 33:0-Run zustande. Als Horne wieder für die Gäste traf, war die Partie natürlich längst gelaufen.
ALBA hat eine turbulente Hinrunde damit punktgleich mit den Artland Dragons auf dem vierten Tabellenplatz beendet. Jetzt hat das Team seit langem wieder eine ganze Woche Zeit, zu trainieren, sich zu regenerieren und sich auf das nächste Spiel am Samstag in Bayreuth (Sport1 überträgt live) vorzubereiten.
Überragender ALBA-Spieler war erneut Torin Francis mit 22 Punkten (10/12 Treffer aus dem Feld) und 12 Rebounds. Ebenfalls zweistellig trugen sich Derrick Allen (16), Bryce Taylor (15) und Heiko Schaffartzik (12) in die Scorerliste ein. Kyle Weaver kam auf 5 Punkte, 11 Rebounds und 4 Assists. Göttingens Bester war Raymond Sykes mit 11 Punkten und 16 Rebounds.
Stimmen zum Spiel
Es ist immer schwer, hier in Berlin zu spielen, egal von welcher Position man kommt. ALBA ist eines der besten Basketball-Programme des Landes. In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, dann ist uns aber die Luft ausgegangen. Wir konnten Berlin einfach nicht mehr stoppen. Wenn so ein Team wie ALBA das Momentum bekommt, ist das fast unmöglich. In der Rückrunde haben wir viel Arbeit vor uns, wir müssen perfekt sein.
Gordon Herbert (ALBA):
Kompliment an Göttingen dafür, wie sie die erste Hälfte gespielt haben. Sie haben härter gekämpft und härter gearbeitet als wir. In den ersten 17 Minuten der zweiten Halbzeit haben wir schließlich härter gekämpft, mehr Einsatz gezeigt und dadurch kamen auch unsere Fähigkeiten wieder besser zur Geltung. Die zwei Halbzeiten zeigen sehr gut, was es bedeutet, härter zu kämpfen und zu arbeiten. Ich bin froh, dass wir nach dem Programm der letzten Wochen jetzt mal wieder sechs Tage Zeit zum Trainieren haben.
Spielverlauf: Es fing mit viel Tempo an in der o2 World. Beide Teams suchten schnelle Abschlüsse, es ging rauf und runter. Göttingens Center Sykes, der seinem Gegenüber Francis verblüffend ähnlich sah, stand in den ersten Minuten mit sechs Punkten im Fokus. Als die Albatrosse ihn besser unter Kontrolle bekamen, sprang auch schnell ein kleiner Vorsprung heraus: Per Dreier markierte Heiko Schaffartzik nach sieben Minuten das 15:9. Die Defense sah gut aus bei den Berlinern, aber vorne segelte der ein oder andere Ball unnötigerweise ins Aus. Trotzdem beendete das Team von Gordon Herbert das Viertel nach einem Dreipunktespiel von Kyle Weaver mit 20:14.
Im zweiten Abschnitt legten die Gäste aus Niedersachsen noch mal eine Schippe drauf. Mit einer Serie von Dreipunktewürfen (2x Horne, 1x Bauscher) verkürzten sie bis auf einen Zähler. ALBA bekam die aggressiven Göttinger schwer in Griff. Vor allem im Rebound war die BG überlegen. Dank Derrick Allen (14 Zähler zur Halbzeit) und Torin Francis, die unterm Korb nicht zu stoppen waren, gelang es den Albatrossen aber trotz durchwachsener Leistung, in Führung zu bleiben. Mit 42:35 ging es in die Kabine.
ALBA gab zurück auf dem Parkett wieder mehr Gas in der Defense. Die Göttinger fanden sich dagegen nur sehr schwer zurecht und kamen kaum noch zu Korberfolgen. Aber vorne lief es auch bei den Albatrossen nicht. Vor allem Dashaun Wood klebte das Pech an den Händen, ihm wollte an dem Abend einfach gar nichts gelingen (0/8 Treffer aus dem Feld). Erneut waren es Allen und Francis, die sich als erfolgreiche Ausstiegsoptionen entpuppten. Francis brachte ALBA zum Viertelende 53:40 in Führung. Die Gäste hatten in diesem Abschnitt nur fünf Zähler zustande gebracht, die Berliner allerdings auch nur elf.
ALBA hielte den Druck in der Verteidigung auch im Schlussviertel weiter aufrecht und erarbeitete sich daraus nun endlich eine deutliche und beruhigende Führung. Torin Francis machte immer noch was er wollte unter den Brettern und auch Schaffartzik und Schultze trafen jetzt wieder von außen. Den Göttingern wollte einfach kein Korb mehr gelingen, so dass sich die Serie der Albatrosse am Ende viertelübergreifend auf 33:0 summierte. Horne erlöste sein Team schließlich nach zwölfeinhalb korblosen Minuten per Dreier, aber die Partie war natürlich längst gelaufen.




