Klarer Erfolg im ersten Heimspiel 2012
(5.1.) Im ersten Heimspiel des Jahres 2012 habe die Albatrosse gegen die EnBW Ludwigsburg am Donnerstag Abend vor 9.568 Zuschauern einen klaren Sieg eingefahren: Mit 88:69 setzte sich das Team von Gordon Herbert gegen die Gäste aus Schwaben durch.
Statistik - Highlights - o2 World TV: Gordon Herbert - Pressekonferenz - ARD Moma
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Auch ohne den verletzten Center Yassin Idbihi dominierte ALBA das Nachholspiel von Anfang an unter den Körben. Torin Francis leistete dort mit 26 Punkten (12/15 aus dem Feld), 4 Rebounds und 2 Blocks ganze Arbeit. Als die Berliner sich im zweiten Viertel auch defensiv steigerten, sprang schon zur Halbzeit eine 19-Punkte-Polster heraus. Ohne größere Durchhänger kontrollierte ALBA auch die zweite Hälfte und hätte mit einer besseren Freiwurfquote (19/31, 61%) auch noch höher als 88:69 gewinnen können. Nach drei Niederlagen in Folgen spielten die Albatrosse zwar noch nicht wieder auf dem höchsten basketballerischen Niveau, gaben in Sachen Kampf und Einsatz aber alles, was sie hatten.
Neben Topscorer Francis punkteten bei ALBA noch Bryce Taylor (16 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists), Marko Simonovic (15 Punkte, 3 Rebounds) und Heiko Schaffartzik (11 Punkte, 7 Assists) zweistellig. Dashaun Wood verpasste mit 8 Zählern, 10 Rebounds und 7 Vorlagen knapp ein Double-Double. Ludwgisburgs Co-Topscorer waren Donatas Zavackas und Mark Dorris mit je 13 Punkten.
Stimmen zum Spiel
Es war ein frustrierendes Spiel für uns. Wir haben in den letzten Trainingstagen gut gearbeitet und ich dachte, wir hätten einen Schritt nach vorne gemacht. Aber heute haben wir leider – vor allem defensiv – einen Schritt zurück gemacht. Wir konnten die Berliner Penetrationen aus dem Dribbling nicht stoppen, wodurch sie viele offene Würfe bekommen und auch getroffen haben. Von da an sind wir nur noch hinterher gelaufen.
Gordon Herbert (ALBA):
Nach den letzten drei Spielen lastete heute viel Druck auf uns. Ich glaube, wir haben die richtige Antwort darauf gegeben. Wir haben keinen großartigen Basketball gespielt heute, aber wir haben hart gearbeitet. Unser Einsatz und unsere Arbeitseinstellung haben gestimmt. Wir sind in den drei vorherigen Spielen in ein Loch geraten und müssen uns daraus nun Schritt für Schritt herausarbeiten.
Spielverlauf: ALBA kam gut in die Partie, legte gleich auf 6:0 vor. Die Anfangsphase war geprägt vom Duell der beiden „Schwergewichte“ unter dem Korb, Torin Francis und John Bowler. Das ging in großen Teilen an den Berliner Center, der acht Punkte zur 16:10 Führung seines Teams nach fünf Minuten beisteuerte. Den Rest erledigten Simonovic, Schultze und Wood von der Dreierlinie, wobei auch die Gäste ihre Chancen nutzten und zur ersten Viertelpause „nur“ 18:24 zurück lagen.
Im zweiten Abschnitt erhöhten die Albatrosse ihre Intensität der Defense, wodurch Ludwigsburg fünf Minuten lang nur einen Feldkorb durch Dorris zustande brachte. ALBA war in der Offensive noch nicht vollkommen im Fluss, aber Stück für Stück arbeitete sich das Team von Gordon Herbert nach vorn. Weiterhin sorgte Francis für konstante Punkte am Brett und als die Kombinationen flüssiger wurden, glänzte Bryce Taylor mit einigen Flugeinlagen, die auch das Publikum ins Spiel brachten. Getragen von dieser positiven Welle zogen die Hauptstädter bis zur Halbzeit auf 49:30 davon.
Auch im dritten Viertel ließ ALBA den Gästen in der Verteidigung wenig Raum. Allerdings gingen die Albatrosse vorne zu achtlos mit ihren Chancen um, so dass Ludwigsburg statt weiter in Rückstand zu geraten, leicht verkürzen konnte. Torin Francis hielt die Schwaben weiter auf Distanz und in der 28. Minute war das Polster auch wieder bei 20 Punkten angelangt. Nur kurz wurden die Hauptstädter unachtsam und sofort war Ludwigsburg. Mit einem 7:0-Run kamen sie in der letzten Minute des Viertels auf 14 Zähler heran. Ein Buzzerdreier von Weaver gestaltete das Ergebnis aber wieder beruhigender.
Mit viel Intensität in den ersten Schlussminuten sorgten die Berliner endgültig für klare Verhältnisse. Heiko Schaffartzik glänzte mit einigen spektakulären Pässen und Dreipunktwürfen, so dass das Publikum noch mal Grund zum feiern hatte. Der klare Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.




