ALBA verliert Finale 3 in Bamberg
(11.6.) ALBA BERLIN hat das dritte Spiel der Finalserie am Samstag Abend in Bamberg mit 90:74 verloren. Schon zur Halbzeit war das Team von Muli Katzurin hoch ins Hintertreffen geraten und konnte gegen starke Gastgeber trotz großen Kampfes nicht mehr aufholen.
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In der ausverkauften "Frankenhölle" gingen die Gastgeber von Beginn an mit großem Willen zu Werke. Schon zur Mitte des ersten Viertels führten sie erstmalig zweistellig und ließen die Albatrosse danacg nie mehr ernsthaft näher kommen. ALBA tat sich gegen die intensive Bamberger Verteidigung schwer und hatte dazu noch viel Pech im Abschluss – vor allem aus der Distanz wollte fast nichts fallen. Zwar kämpften die Berliner, allen voran Heiko Schaffartzik, bis zum Schluss und gaben nicht auf, doch die Franken spielten auch unter Druck einfach zu stark und trafen fast traumwandlerisch. Am Dienstag folgt nun in der o2 World das nächste Spiel der Best-of-Five-Serie, in dem die Albatrosse den Bamberger Titel-Matchball abwehren und ein entscheidendes fünftes Spiel (Samstag) in Bamberg erzwingen wollen.
Heiko Schaffartzik wurde mit 15 Punkten, 4 Rebounds und 3 Assists Topscorer in einem ALBA-Team, das sehr ausgeglichen punktete. Miroslav Raduljica und Taylor Rochestie kamen auf je 11 Zähler, Immanuel McElroy erzielte 9 und Julius Jenkins 8 Punkte. Die besten Scorer bei Bamberg waren Jacobens, Hines und Gavel, alle mit jeweils 15 Zählern. ALBA verlor das Reboundduell 26:29 und traf nur 33% (4/12) seiner Dreipunktewürfe, von denen die Hausherren fast 50% (7/15) ins Ziel beforderten. Auch in der Nahdistanz trafen die Bamberger deutlich besser (72% - 48%).
Spielverlauf: ALBA kam gut in die Partie und suchte wie so häufig zu Beginn das Innenspiel über Miroslav Raduljica. Das klappte gut, der Serbe markierte gleich fünf Zähler und sorgte für eine 7:2 Führung aus Berliner Sicht. Doch Bamberg fand nun auch ins Spiel. Die Gastgeber holten schnell wieder auf, was sie vor allem Anton Gavel zu verdanken hatten, der immer wieder erfolgreich Richtung ALBA-Korb zog. Nachdem Raduljica mit seinem zweiten Foul früh auf die Bank musste, stellen sich immer mehr Abschlussprobleme bei den Albatrossen ein. Während zwischen der fünften und achten Minute einzig Julius Jenkins mit einem Dreier erfolgreich war, zogen die Franken über Jacobsen und Hines bis auf 19:12 davon. Auch eine Auszeit von Muli Katzurin behob die Probleme nicht, Hines erhöhte mit einem Dreipunktespiel weiter auf 22:12. Ein Dreier von Rochestie brach aber vorne endlich wieder den Bann bei den Berliner, die bis zur Viertelpause noch bis auf 18:25 verkürzen konnten.
Doch auch im zweiten Viertel behielt Bamberg die Oberhand. Nach einem Dreier von Roberts hatten sie ihr Polster wieder in den zweistelligen Bereich gebracht. Vor allem die Achse unter dem Korb über Terry und Hines stellte die Berliner vor große Probleme – der Rückstand wuchs. McElroy und Dragicevic hielten ALBA in Schlagweite, doch in der fünften Minute bestraften die Franken einige Fehler mit einem 6:0-Run zum 44:28. Es funktionierte einfach nichts bei den Berlinern. Symptomathisch eine Szene in der 17. Minuten von der Derrick Allen, der mutterseelen allein zum Korbleger hochging, dem dabei aber der Ball einfach aus den Fingern und ins Aus flutschte. Kurz drauf erhöhte Stuckey sogar auf 17 Zähler Vorsprung für Bamberg. Endlich ein paar erfolgreiche Verteidigungssequenzen nutzte Immanuel McElroy mit starken Drives, um ein Stück zu verkürzen. Doch diese Phase war nur von kurzer Dauer. Fünf Punkte in der letzten Minute durch Suput, während die Albatrosse keinen Korb mehr zustande brachten, sorgten für einen deutlichen 35:53-Rückstand zur Halbzeitpause.
ALBA kam mit viel Einsatz aus der Kabine. In der Defense kämpften die Berliner – allen voran Heiko Schaffartzik – um jeden Ball. Der eingewechselte Patrick Femerling setzte sich ein paar Mal gut am Brett durch. Doch das reichte nicht, um den Rückstand zu verkürzen, denn die Bamberger wussten sich auch mit schwierigen Würfen zu behaupten. Es hagelte nun Foulpfiffe auf beiden Seiten, die schnell zu vielen Freiwürfen führten. An der Line traf ALBA hochprozentig, aber der Rückstand blieb trotzdem im 20-Punkte-Bereich. Aus dem Feld kam nun auch noch viel Pech im Abschluss bei den Albatrossen dazu. Gavel schoss Bamberg indes per Dreier bis auf 68:45 in Front. In der turbulenten Schlussphase des Viertels, in der die ALBA-Bank auch noch ein technisches Foul erhielt, drehte Heiko Schaffartzik noch einmal auf und sorgte mit sechs Punkten für den Viertelendstand von 51:71.
Die Albatrosse kämpften weiter, hatten aber auch weiter kein gutes Händchen im Abschluss. Miroslav Raduljica zeigte im Zusammenspiel mit Tadjia Dragicevic nun zwar noch mal sein ganzes Können am Brett, aber auf der Gegenseite sorgte Scharfschütze Roberts mit seinen Dreiern dafür, dass der Vorsprung der Bamberger trotzdem nicht mehr wackelte. Als die Franken fünf Minuten vor dem Ende noch mit fast 20 Punkten führten, waren die Hoffnungen auf einen Berliner Sieger endgültig dahin. Zwar brachte das Team von Muli Katzurin bis Ende volle Intensität aufs Parkett, die Gastgeber ließen sich das 2:1 aber nicht mehr nehmen.
Chris Fleming (Bamberg):
Wir sind sehr froh diese Reaktion gezeigt zu haben. Unsere Defensive war sehr kompakt und über die ersten 28 Minuten war unsere Offensive gut organisiert. Jetzt müssen wir besser mit dem Sieg umgehen als nach Spiel eins und in Berlin noch eine Schippe drauf legen, um dort dann über 40 Minuten eine gute Leistung zu zeigen. John Goldsberry hat uns heute sehr überrascht als er heute morgen zum Taktiktraining aufgetaucht ist und gesagt hat, dass er spielt. Er hat uns heute wichtige Minuten gegeben.
Muli Katzurin (ALBA):
Gratulation an den Bamberger Trainer und sein Team.
In der ausverkauften "Frankenhölle" gingen die Gastgeber von Beginn an mit großem Willen zu Werke. Schon zur Mitte des ersten Viertels führten sie erstmalig zweistellig und ließen die Albatrosse danacg nie mehr ernsthaft näher kommen. ALBA tat sich gegen die intensive Bamberger Verteidigung schwer und hatte dazu noch viel Pech im Abschluss – vor allem aus der Distanz wollte fast nichts fallen. Zwar kämpften die Berliner, allen voran Heiko Schaffartzik, bis zum Schluss und gaben nicht auf, doch die Franken spielten auch unter Druck einfach zu stark und trafen fast traumwandlerisch. Am Dienstag folgt nun in der o2 World das nächste Spiel der Best-of-Five-Serie, in dem die Albatrosse den Bamberger Titel-Matchball abwehren und ein entscheidendes fünftes Spiel (Samstag) in Bamberg erzwingen wollen.
Heiko Schaffartzik wurde mit 15 Punkten, 4 Rebounds und 3 Assists Topscorer in einem ALBA-Team, das sehr ausgeglichen punktete. Miroslav Raduljica und Taylor Rochestie kamen auf je 11 Zähler, Immanuel McElroy erzielte 9 und Julius Jenkins 8 Punkte. Die besten Scorer bei Bamberg waren Jacobens, Hines und Gavel, alle mit jeweils 15 Zählern. ALBA verlor das Reboundduell 26:29 und traf nur 33% (4/12) seiner Dreipunktewürfe, von denen die Hausherren fast 50% (7/15) ins Ziel beforderten. Auch in der Nahdistanz trafen die Bamberger deutlich besser (72% - 48%).
Spielverlauf: ALBA kam gut in die Partie und suchte wie so häufig zu Beginn das Innenspiel über Miroslav Raduljica. Das klappte gut, der Serbe markierte gleich fünf Zähler und sorgte für eine 7:2 Führung aus Berliner Sicht. Doch Bamberg fand nun auch ins Spiel. Die Gastgeber holten schnell wieder auf, was sie vor allem Anton Gavel zu verdanken hatten, der immer wieder erfolgreich Richtung ALBA-Korb zog. Nachdem Raduljica mit seinem zweiten Foul früh auf die Bank musste, stellen sich immer mehr Abschlussprobleme bei den Albatrossen ein. Während zwischen der fünften und achten Minute einzig Julius Jenkins mit einem Dreier erfolgreich war, zogen die Franken über Jacobsen und Hines bis auf 19:12 davon. Auch eine Auszeit von Muli Katzurin behob die Probleme nicht, Hines erhöhte mit einem Dreipunktespiel weiter auf 22:12. Ein Dreier von Rochestie brach aber vorne endlich wieder den Bann bei den Berliner, die bis zur Viertelpause noch bis auf 18:25 verkürzen konnten.
Doch auch im zweiten Viertel behielt Bamberg die Oberhand. Nach einem Dreier von Roberts hatten sie ihr Polster wieder in den zweistelligen Bereich gebracht. Vor allem die Achse unter dem Korb über Terry und Hines stellte die Berliner vor große Probleme – der Rückstand wuchs. McElroy und Dragicevic hielten ALBA in Schlagweite, doch in der fünften Minute bestraften die Franken einige Fehler mit einem 6:0-Run zum 44:28. Es funktionierte einfach nichts bei den Berlinern. Symptomathisch eine Szene in der 17. Minuten von der Derrick Allen, der mutterseelen allein zum Korbleger hochging, dem dabei aber der Ball einfach aus den Fingern und ins Aus flutschte. Kurz drauf erhöhte Stuckey sogar auf 17 Zähler Vorsprung für Bamberg. Endlich ein paar erfolgreiche Verteidigungssequenzen nutzte Immanuel McElroy mit starken Drives, um ein Stück zu verkürzen. Doch diese Phase war nur von kurzer Dauer. Fünf Punkte in der letzten Minute durch Suput, während die Albatrosse keinen Korb mehr zustande brachten, sorgten für einen deutlichen 35:53-Rückstand zur Halbzeitpause.
ALBA kam mit viel Einsatz aus der Kabine. In der Defense kämpften die Berliner – allen voran Heiko Schaffartzik – um jeden Ball. Der eingewechselte Patrick Femerling setzte sich ein paar Mal gut am Brett durch. Doch das reichte nicht, um den Rückstand zu verkürzen, denn die Bamberger wussten sich auch mit schwierigen Würfen zu behaupten. Es hagelte nun Foulpfiffe auf beiden Seiten, die schnell zu vielen Freiwürfen führten. An der Line traf ALBA hochprozentig, aber der Rückstand blieb trotzdem im 20-Punkte-Bereich. Aus dem Feld kam nun auch noch viel Pech im Abschluss bei den Albatrossen dazu. Gavel schoss Bamberg indes per Dreier bis auf 68:45 in Front. In der turbulenten Schlussphase des Viertels, in der die ALBA-Bank auch noch ein technisches Foul erhielt, drehte Heiko Schaffartzik noch einmal auf und sorgte mit sechs Punkten für den Viertelendstand von 51:71.
Die Albatrosse kämpften weiter, hatten aber auch weiter kein gutes Händchen im Abschluss. Miroslav Raduljica zeigte im Zusammenspiel mit Tadjia Dragicevic nun zwar noch mal sein ganzes Können am Brett, aber auf der Gegenseite sorgte Scharfschütze Roberts mit seinen Dreiern dafür, dass der Vorsprung der Bamberger trotzdem nicht mehr wackelte. Als die Franken fünf Minuten vor dem Ende noch mit fast 20 Punkten führten, waren die Hoffnungen auf einen Berliner Sieger endgültig dahin. Zwar brachte das Team von Muli Katzurin bis Ende volle Intensität aufs Parkett, die Gastgeber ließen sich das 2:1 aber nicht mehr nehmen.
Stimmen zum Spiel
Chris Fleming (Bamberg):
Wir sind sehr froh diese Reaktion gezeigt zu haben. Unsere Defensive war sehr kompakt und über die ersten 28 Minuten war unsere Offensive gut organisiert. Jetzt müssen wir besser mit dem Sieg umgehen als nach Spiel eins und in Berlin noch eine Schippe drauf legen, um dort dann über 40 Minuten eine gute Leistung zu zeigen. John Goldsberry hat uns heute sehr überrascht als er heute morgen zum Taktiktraining aufgetaucht ist und gesagt hat, dass er spielt. Er hat uns heute wichtige Minuten gegeben.
Muli Katzurin (ALBA):
Gratulation an den Bamberger Trainer und sein Team.


