Souveräner Sieg in Bremerhaven sichert Platz drei
(15.4.) Nur zwei Tage nach der Niederlage in Göttingen haben sich die Albatrosse am Freitag mit einem 100:83-Erfolg bei den Eisbären Bremerhaven eindrucksvoll zurück gemeldet. Julius Jenkins gläntzte dabei mit 27 Punkte und 5 Assists.
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In einem spektakulären, schnellen Spiel in der Bremerhavener Stadthalle zeigten die Albatrosse gleich, dass sie sich nach der Niederlage in Göttingen viel vorgenommen hatten. Vor allem in der vor zwei Tagen noch schlechten Passarbeit zeigten sie sich sehr verbessert (25 Assists) und bewegten gegen die Zonenverteidigung der Hausherren geduldig den Ball. Nachdem die Berliner im dritten Viertel einmal zweistellig davongezogen waren, hatten sie in souveräner Manier auf alle Bemühungen der Eisbären immer ein passende Antwort. Am Ende erzielte Heiko Schaffartzik sogar noch den dritten „Hunderter“ der Saison. Somit und aufgrund der restlichen Ergebnisse des Wochenendes ist nun endgültig klar, dass ALBA von Platz drei in die Playoffs starten wird.
Überragender Mann im ALBA-Dress war Julius Jenkins, der 27 Punkte, 5 Assists und 3 Rebounds markierte. Bryce Taylor kam auf 17, Yassin Idbihi auf 15 (+5 Rebounds und 3 Assists), Tadija Dragicevic auf 11 und Taylor Rochestie auf 10 Zähler (+5 Assists). Die Albatrosse trafen überragende 50% ihrer Dreierversuche, gewannen das Reboundduell 27:22 und legten 25 Assists auf. Beste Scorer bei den Eisbären waren Terrell Everett (20), Craig Callahan (17) und Andrew Drevo (16).
Spielverlauf: Zu Beginn lieferten sich beide Team ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Keiner konnte sich über lange Zeit weiter als zwei bis drei Punkte absetzen. Während ALBA anfangs aus der Mitteldistanz und im Laufe des Abschnitts immer mehr unter dem Korb scorte, erzielten die Eisbären fast alle ihre Punkte in Brettnähe. Auch dass ihr Starting-Center Denison mit zwei Fouls schnell auf die Bank musste, tat dem keinen Abbruch. Dreieinhalb Minuten vor der ersten Pause schoss Bryce Taylor ALBA noch 13:10 in Front, doch bis zum Viertelende machten die Gastgeber - vor allem in Person von Andrew Drevo - daraus wieder ein 21:17. Beiden Teams war bis dahin nicht ein Dreipunktewurf geglückt.
Die Albatrosse starteten mit zwei Steals und einem Mini-Lauf zum 21:21 gut in den zweiten Durchgang, so dass Eisbären-Coach Spradley sofort eine Auszeit wollte. Danach blieb es weiter eng, ständig wechselte die Führung. Bremerhaven wechselte in seine gefürchtete 3-2-Zonenverteidigung, doch die Albatrosse brauchte nicht lange, um sich darauf einzustellen. In der 14. Minute versenkte der sehr aktive Julius Jenkins schließlich den ersten Dreier der Partie, doch Schwethelm konterte auf der Gegenseite postwendend ebenfalls von „Downtown“. Es ging weiter hin und her. Julius Jenkins drehte immer mehr auf, brachte sein Team 37:34 in Front und Bremerhaven zur nächsten Auszeit. Der Shooting Guard erzielte auch die letzten fünf ALBA-Zähler des Viertels und sorgte damit für eine Halbzeit-Führung von 47:42. Dass die Berliner den zweiten Abschnitt 30:21 gewonnen hatten, verdankten sie zu großen Teilen ihren vielen Offensivfouls sowie der Gala-Vorstellung von Jenkins (18 Punkte zur Pause).
ALBA kam gut aus der Kabine und setzte sich über Taylor und Dragicevic gleich auf 55:43 ab. In der Defense, wo sie von Zonenverteidigung nun wieder auf Mann-zu-Mann gewechselt hatten, stellten die Hauptstädter Bremerhaven nun vor mehr Probleme und gingen nach Punkten von Rochestie und Jenkins in der 26. Minute 59:45 in Front (10:4-Lauf). Nach einer Auszeit kehrten die Eisbären aggressiver aufs Brett zurück und machten klar, dass die Partie noch längst nicht entschieden war. ALBA war zwar offensiv jetzt im Rhythmus, doch Stück für Stück reduzierten die Bremerhavener ihren Rückstand. Drei Minuten vor der letzten Viertelpause hatte Everett seine Farben nach einer 7:0-Serie wieder auf sechs Zähler heran gebracht. Nach dem 62:68 zweieinhalb Minuten vor dem Ende des Abschnitts schalteten die Albatrosse aber noch mal einen Gang hoch. Mit einem 11:3 Run, zu dem Jenkins und Schaffartzik sichere Freiwürfe und der immer besser ins Spiel findende Dragicevic einen Dreipunktewurf beisteuerten, gingen sie nach 30 Minuten wieder 79:65 in Führung.
Nach einem Foul beim Dreipunktewurf schoss Jenkins ALBA direkt 81:65 in Front, doch kurzzeitig kehrte noch einmal der Schlendrian ein. Nach einem Dreier von Schwethelm hieß es plötzlich nur noch 81:72. Doch das Team von Muli Katzurin fing sich nach einer Auszeit wieder und setzte sich mit einem wichtigen Dreier von Schlutze sowie Freiwürfen von Taylor in der 36. Minute wieder 86:72 ab. Der Drops war nun endgültig gelutscht. Was die Bremerhavener auch noch probierten, ALBA hatte immer eine Antwort parat. So war es Heiko Schaffartzik sogar noch vorbehalten, wenige Sekunden vor Schluss per Freiwurf den dritten „Hunderter“ der Saison zu markieren.
Douglas Spradley (Bremerhaven)
ALBA BERLIN war heute ein deutlich besseres Team als wir. Berlin hat mit mehr Feuer und Intensität gespielt – und das über die vollen 40 Minuten. Wir haben das leider nur phasenweise gezeigt. Ich bin vor allem über die vielen Ballverluste und die leichten Fehler meiner Mannschaft enttäuscht. In der 1. Halbzeit hatten wir 5 Ballverluste, die ALBA direkt in 10 Punkte umgemünzt hat. Das tat weh aber so ist Basketball. Wir müssen jetzt sehen, wie wir diese Niederlage verkraften und dann die volle Konzentration auf das Spiel am Sonntag in Tübingen legen.
Muli Katzurin (ALBA)
Nach der Niederlage in Göttingen waren wir in einer schwierigen Situation. Insofern bin ich sehr froh, wie meine Mannschaft heute reagiert hat. Ich denke, wir haben vor allem in der Verteidigung eine hervorragende Leistung gezeigt. Dazu kann ich meinen Spielern nur gratulieren.
In einem spektakulären, schnellen Spiel in der Bremerhavener Stadthalle zeigten die Albatrosse gleich, dass sie sich nach der Niederlage in Göttingen viel vorgenommen hatten. Vor allem in der vor zwei Tagen noch schlechten Passarbeit zeigten sie sich sehr verbessert (25 Assists) und bewegten gegen die Zonenverteidigung der Hausherren geduldig den Ball. Nachdem die Berliner im dritten Viertel einmal zweistellig davongezogen waren, hatten sie in souveräner Manier auf alle Bemühungen der Eisbären immer ein passende Antwort. Am Ende erzielte Heiko Schaffartzik sogar noch den dritten „Hunderter“ der Saison. Somit und aufgrund der restlichen Ergebnisse des Wochenendes ist nun endgültig klar, dass ALBA von Platz drei in die Playoffs starten wird.
Überragender Mann im ALBA-Dress war Julius Jenkins, der 27 Punkte, 5 Assists und 3 Rebounds markierte. Bryce Taylor kam auf 17, Yassin Idbihi auf 15 (+5 Rebounds und 3 Assists), Tadija Dragicevic auf 11 und Taylor Rochestie auf 10 Zähler (+5 Assists). Die Albatrosse trafen überragende 50% ihrer Dreierversuche, gewannen das Reboundduell 27:22 und legten 25 Assists auf. Beste Scorer bei den Eisbären waren Terrell Everett (20), Craig Callahan (17) und Andrew Drevo (16).
Spielverlauf: Zu Beginn lieferten sich beide Team ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Keiner konnte sich über lange Zeit weiter als zwei bis drei Punkte absetzen. Während ALBA anfangs aus der Mitteldistanz und im Laufe des Abschnitts immer mehr unter dem Korb scorte, erzielten die Eisbären fast alle ihre Punkte in Brettnähe. Auch dass ihr Starting-Center Denison mit zwei Fouls schnell auf die Bank musste, tat dem keinen Abbruch. Dreieinhalb Minuten vor der ersten Pause schoss Bryce Taylor ALBA noch 13:10 in Front, doch bis zum Viertelende machten die Gastgeber - vor allem in Person von Andrew Drevo - daraus wieder ein 21:17. Beiden Teams war bis dahin nicht ein Dreipunktewurf geglückt.
Die Albatrosse starteten mit zwei Steals und einem Mini-Lauf zum 21:21 gut in den zweiten Durchgang, so dass Eisbären-Coach Spradley sofort eine Auszeit wollte. Danach blieb es weiter eng, ständig wechselte die Führung. Bremerhaven wechselte in seine gefürchtete 3-2-Zonenverteidigung, doch die Albatrosse brauchte nicht lange, um sich darauf einzustellen. In der 14. Minute versenkte der sehr aktive Julius Jenkins schließlich den ersten Dreier der Partie, doch Schwethelm konterte auf der Gegenseite postwendend ebenfalls von „Downtown“. Es ging weiter hin und her. Julius Jenkins drehte immer mehr auf, brachte sein Team 37:34 in Front und Bremerhaven zur nächsten Auszeit. Der Shooting Guard erzielte auch die letzten fünf ALBA-Zähler des Viertels und sorgte damit für eine Halbzeit-Führung von 47:42. Dass die Berliner den zweiten Abschnitt 30:21 gewonnen hatten, verdankten sie zu großen Teilen ihren vielen Offensivfouls sowie der Gala-Vorstellung von Jenkins (18 Punkte zur Pause).
ALBA kam gut aus der Kabine und setzte sich über Taylor und Dragicevic gleich auf 55:43 ab. In der Defense, wo sie von Zonenverteidigung nun wieder auf Mann-zu-Mann gewechselt hatten, stellten die Hauptstädter Bremerhaven nun vor mehr Probleme und gingen nach Punkten von Rochestie und Jenkins in der 26. Minute 59:45 in Front (10:4-Lauf). Nach einer Auszeit kehrten die Eisbären aggressiver aufs Brett zurück und machten klar, dass die Partie noch längst nicht entschieden war. ALBA war zwar offensiv jetzt im Rhythmus, doch Stück für Stück reduzierten die Bremerhavener ihren Rückstand. Drei Minuten vor der letzten Viertelpause hatte Everett seine Farben nach einer 7:0-Serie wieder auf sechs Zähler heran gebracht. Nach dem 62:68 zweieinhalb Minuten vor dem Ende des Abschnitts schalteten die Albatrosse aber noch mal einen Gang hoch. Mit einem 11:3 Run, zu dem Jenkins und Schaffartzik sichere Freiwürfe und der immer besser ins Spiel findende Dragicevic einen Dreipunktewurf beisteuerten, gingen sie nach 30 Minuten wieder 79:65 in Führung.
Nach einem Foul beim Dreipunktewurf schoss Jenkins ALBA direkt 81:65 in Front, doch kurzzeitig kehrte noch einmal der Schlendrian ein. Nach einem Dreier von Schwethelm hieß es plötzlich nur noch 81:72. Doch das Team von Muli Katzurin fing sich nach einer Auszeit wieder und setzte sich mit einem wichtigen Dreier von Schlutze sowie Freiwürfen von Taylor in der 36. Minute wieder 86:72 ab. Der Drops war nun endgültig gelutscht. Was die Bremerhavener auch noch probierten, ALBA hatte immer eine Antwort parat. So war es Heiko Schaffartzik sogar noch vorbehalten, wenige Sekunden vor Schluss per Freiwurf den dritten „Hunderter“ der Saison zu markieren.
Stimmen zum Spiel
Douglas Spradley (Bremerhaven)
ALBA BERLIN war heute ein deutlich besseres Team als wir. Berlin hat mit mehr Feuer und Intensität gespielt – und das über die vollen 40 Minuten. Wir haben das leider nur phasenweise gezeigt. Ich bin vor allem über die vielen Ballverluste und die leichten Fehler meiner Mannschaft enttäuscht. In der 1. Halbzeit hatten wir 5 Ballverluste, die ALBA direkt in 10 Punkte umgemünzt hat. Das tat weh aber so ist Basketball. Wir müssen jetzt sehen, wie wir diese Niederlage verkraften und dann die volle Konzentration auf das Spiel am Sonntag in Tübingen legen.
Muli Katzurin (ALBA)
Nach der Niederlage in Göttingen waren wir in einer schwierigen Situation. Insofern bin ich sehr froh, wie meine Mannschaft heute reagiert hat. Ich denke, wir haben vor allem in der Verteidigung eine hervorragende Leistung gezeigt. Dazu kann ich meinen Spielern nur gratulieren.


