ALBA gewinnt ohne Jenkins in Düsseldorf mit 76:63
(13.3.) Die Albatrosse haben ihr Auswärtsspiel in Düsseldorf am Sonntag Abend mit 76:63 (38:33) gewonnen. Ohne Julius Jenkins starteten die Berliner denkbar schlecht mit 2:13, fingen sich im zweiten Viertel wieder. Raduljica wurde mit 20 Punkten erstmals ALBA-Topscorer.
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Nach einem 2:13-Start gelang es ALBA, mit druckvoller Defense - teils in Ganzfeldpresse - und vielen Ballgewinnen im zweiten Viertel (das 23:11 gewonnen wurde), den Spieß bis zur Halbzeit umzudrehen und einen 38:33-Vorsprung mit in die Kabine zu nehmen. Im zweiten Durchgang konnten sich die Albatrosse zwar nie entscheiden absetzen, gaben aber auch in der hitzigen Schlussphase nie ihre Führung aus der Hand. Muli Katzurin musste bei diesem "Arbeitssieg" auf die Dienste von Leistungsträger Julius Jenkins verzichten, der aufgrund einer Entzündung am Ellenbogengelenk passen musste.
In seinem zweiten Spiel im ALBA-Dress avancierte Center Miroslav Raduljica (20 Punkte, 3 Rebounds, 7/10 aus dem Feld, 6/7 Freiwürfen) gleich zum Topscorer. Gegen die häufig eingestreute 3:2-Zonenverteidigung der Giants nutzte er die Lücken unter dem Korb konsequent und war dort höchstens durch Fouls zu stoppen. Ebenfalls zweistellig scorten Derrick Allen (18 + 5 Rebounds und 4 Steals), Bryce Taylor (13 + 5 Assists und 3 Rebounds) und Taylor Rochestie (10). Immanuel McElroy kam auf 9 Punkten, 5 Rebounds und 3 Steals. Von der Dreierlinie wollte den Albatrossen nicht viel gelingen (2/15), dafür setzten sie sich am Brett aber umso effektiver durch (18/27, 67%). Das größte Manko blieben die Rebounds (25:34), die sich die Berliner vor allem im ersten Viertel nicht konsequent gesichert hatten. Beste Düsseldorfer waren Rizvic (12 Punkte, 8 Rebounds), Watt und Kisielius (je 12).
Spielverlauf: Den Albatrossen unterlief in Düsseldorf ein kompletter Fehlstart. Nur ein Korbleger durch Bryce Taylor stand nach fünf Minute zu Buche, während die Gastgeber fast jeden Angriff – notfalls im Nachfassen, begünstigt durch schwache Reboundarbeit der Berliner – erfolgreich abschlossen. Beim Stand von 2:13 reichte es Muli Katzurin und er rief zu einer frühen Auszeit. Die zeigte Wirkung, denn im Anschluss gingen die Hauptstädter endlich intensiver zu Werke. Bryce Taylor und Miroslav Raduljica drehten offensiv auf und verkürzten mit einem 9:2-Run wieder auf 13:18. Punkte der Düsseldorfer Haynes und Rizvic stellten aber noch den 22:15-Viertelendstand her.
Kisielius und Wright (Dreier) erhöhten zu Beginn des zweiten Abschnitts gleich wieder auf 27:15, bis Raduljica sich endlich wieder am Brett durchsetzen konnte. In Folge wurde das Spiel immer zerfahrener, so dass minutenlang keine Punkte mehr fielen. Die Albatrosse holten sich mit druckvoller Verteidigung nun Ballgewinn um Ballgewinn in der Defense und arbeiteten sich wieder heran. Zwei Dreier in Folge von Rochestie bedeuteten das 23:29 und wenig später gelang Taylor erstmalig der Ausgleich (29:29). Als Kisielius wieder für die Giants traf, markierte das das Ende eines 16:2-Laufs der Berliner. Diese trieben die Düsseldorfer weiter von Ballverlust zu Ballverlust – allein Derrick Allen klaute in dieser Phase drei mal den Ball – und erarbeiteten sich bis zur Halbzeit noch einen 38:33-Vorsprung. Mit 23:11 hatte das Team von Muli Katzurin dieses Viertel für sich entschieden.
Nachdem Seitenwechsel stand zunächst wieder Miroslav Raduljica im Mittelpunkt. Er war von den Düsseldorfern nur durch Fouls zu stoppen und erzielte sicher von der Freiwurflinie die ersten sechs Punkte für sein Team. Als McElroy kurz darauf nachlegte, lag ALBA 46:37 vorn. Doch die Gastgeber steckten nicht auf. Auch eine Auszeit von Katuzrin verhinderte nicht, dass Wischnewski in der 27. Minute wieder auf 47:53 verkürzte. Eine gute Phase von Dragicevic und Allen sorgte wieder für mehr Luft. Allen erzielte kurz vor der Pause die bis dato höchste Führung von 58:47. Aber eine unkonzentrierte Schlussminute nutzte Düsseldorfs Buck, um seine Mannschaft bis zur Pause wieder auf 52:59 heran zu bringen.
Watt und Buck machten es im Duett zu Beginn des Schlussviertels gleich wieder eng (56:60). Der starke Raduljica und McElroy legten wieder vor, aber die Düsseldorfer probierte noch mal alles und kamen erneut über Watt auf sechs Zähler heran. Auch als Bryce Taylor ALBA vier Minuten vor dem Ende wieder zehn Punkte in Führung brachte, war die Messe immer noch nicht gelesen. Nach Fehlwürfen der Berliner verkürzte Wright wieder auf 62:68. Erst als Derrick Allen aus der Halbdistanz und Bryce Taylor mit zwei Freiwürfen nach einer guten Verteidigungssequenz auf 72:62 erhöhten, war anderthalb Minuten vor Schluss endlich "der Deckel drauf".
Nach einem 2:13-Start gelang es ALBA, mit druckvoller Defense - teils in Ganzfeldpresse - und vielen Ballgewinnen im zweiten Viertel (das 23:11 gewonnen wurde), den Spieß bis zur Halbzeit umzudrehen und einen 38:33-Vorsprung mit in die Kabine zu nehmen. Im zweiten Durchgang konnten sich die Albatrosse zwar nie entscheiden absetzen, gaben aber auch in der hitzigen Schlussphase nie ihre Führung aus der Hand. Muli Katzurin musste bei diesem "Arbeitssieg" auf die Dienste von Leistungsträger Julius Jenkins verzichten, der aufgrund einer Entzündung am Ellenbogengelenk passen musste.
In seinem zweiten Spiel im ALBA-Dress avancierte Center Miroslav Raduljica (20 Punkte, 3 Rebounds, 7/10 aus dem Feld, 6/7 Freiwürfen) gleich zum Topscorer. Gegen die häufig eingestreute 3:2-Zonenverteidigung der Giants nutzte er die Lücken unter dem Korb konsequent und war dort höchstens durch Fouls zu stoppen. Ebenfalls zweistellig scorten Derrick Allen (18 + 5 Rebounds und 4 Steals), Bryce Taylor (13 + 5 Assists und 3 Rebounds) und Taylor Rochestie (10). Immanuel McElroy kam auf 9 Punkten, 5 Rebounds und 3 Steals. Von der Dreierlinie wollte den Albatrossen nicht viel gelingen (2/15), dafür setzten sie sich am Brett aber umso effektiver durch (18/27, 67%). Das größte Manko blieben die Rebounds (25:34), die sich die Berliner vor allem im ersten Viertel nicht konsequent gesichert hatten. Beste Düsseldorfer waren Rizvic (12 Punkte, 8 Rebounds), Watt und Kisielius (je 12).
Spielverlauf: Den Albatrossen unterlief in Düsseldorf ein kompletter Fehlstart. Nur ein Korbleger durch Bryce Taylor stand nach fünf Minute zu Buche, während die Gastgeber fast jeden Angriff – notfalls im Nachfassen, begünstigt durch schwache Reboundarbeit der Berliner – erfolgreich abschlossen. Beim Stand von 2:13 reichte es Muli Katzurin und er rief zu einer frühen Auszeit. Die zeigte Wirkung, denn im Anschluss gingen die Hauptstädter endlich intensiver zu Werke. Bryce Taylor und Miroslav Raduljica drehten offensiv auf und verkürzten mit einem 9:2-Run wieder auf 13:18. Punkte der Düsseldorfer Haynes und Rizvic stellten aber noch den 22:15-Viertelendstand her.
Kisielius und Wright (Dreier) erhöhten zu Beginn des zweiten Abschnitts gleich wieder auf 27:15, bis Raduljica sich endlich wieder am Brett durchsetzen konnte. In Folge wurde das Spiel immer zerfahrener, so dass minutenlang keine Punkte mehr fielen. Die Albatrosse holten sich mit druckvoller Verteidigung nun Ballgewinn um Ballgewinn in der Defense und arbeiteten sich wieder heran. Zwei Dreier in Folge von Rochestie bedeuteten das 23:29 und wenig später gelang Taylor erstmalig der Ausgleich (29:29). Als Kisielius wieder für die Giants traf, markierte das das Ende eines 16:2-Laufs der Berliner. Diese trieben die Düsseldorfer weiter von Ballverlust zu Ballverlust – allein Derrick Allen klaute in dieser Phase drei mal den Ball – und erarbeiteten sich bis zur Halbzeit noch einen 38:33-Vorsprung. Mit 23:11 hatte das Team von Muli Katzurin dieses Viertel für sich entschieden.
Nachdem Seitenwechsel stand zunächst wieder Miroslav Raduljica im Mittelpunkt. Er war von den Düsseldorfern nur durch Fouls zu stoppen und erzielte sicher von der Freiwurflinie die ersten sechs Punkte für sein Team. Als McElroy kurz darauf nachlegte, lag ALBA 46:37 vorn. Doch die Gastgeber steckten nicht auf. Auch eine Auszeit von Katuzrin verhinderte nicht, dass Wischnewski in der 27. Minute wieder auf 47:53 verkürzte. Eine gute Phase von Dragicevic und Allen sorgte wieder für mehr Luft. Allen erzielte kurz vor der Pause die bis dato höchste Führung von 58:47. Aber eine unkonzentrierte Schlussminute nutzte Düsseldorfs Buck, um seine Mannschaft bis zur Pause wieder auf 52:59 heran zu bringen.
Watt und Buck machten es im Duett zu Beginn des Schlussviertels gleich wieder eng (56:60). Der starke Raduljica und McElroy legten wieder vor, aber die Düsseldorfer probierte noch mal alles und kamen erneut über Watt auf sechs Zähler heran. Auch als Bryce Taylor ALBA vier Minuten vor dem Ende wieder zehn Punkte in Führung brachte, war die Messe immer noch nicht gelesen. Nach Fehlwürfen der Berliner verkürzte Wright wieder auf 62:68. Erst als Derrick Allen aus der Halbdistanz und Bryce Taylor mit zwei Freiwürfen nach einer guten Verteidigungssequenz auf 72:62 erhöhten, war anderthalb Minuten vor Schluss endlich "der Deckel drauf".


