Albatrosse auch auswärts siegreich gegen den MBC
(8.1.) Nur drei Tage nach dem Hinspiel gegen den MBC in Berlin haben die Albatrosse auch auswärts in Weißenfels mit 72:61 gewonnen. Ohne Jenkins, Dragicevic und Idbihi setzten sich die Berliner in einer bis zum Ende offenen Partie gegen erneut hartnäckige "Wölfe" durch.
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Nur drei Tage nachdem die „Wölfe“ in der Berliner o2 World gastiert hatten, trafen beide Kontrahenten nun in Weißenfels direkt wieder aufeinander. Schon das Hinspiel war vom harten Defensivstil beider Teams geprägt gewesen und das sollte sich am Samstag beim MBC genauso fortsetzen. Luka Pavicevic war erneut gezwungen, bei seinen Auswechslungen zu improvisieren, denn neben Tadija Dragicevic (Kapselzerrung), für den das Spiel doch noch zu früh kam, musste er auch noch auf Julius Jenkins und Yassin Idbihi (beide Grippe) verzichten. Vor allem auf den großen Positionen machten sich die Ausfälle bemerkbar, so dass ALBA teilweise nur mit Sven Schultze als einzigem „großen“ Spieler agierte. Gegenüber dem Hinspiel wurden in der taktischen Ausrichtung beider Teams keine großen Veränderungen vorgenommen. In der hart umkämpften Partie wurde schnell deutlich, dass am Ende der größere Einsatz und Siegswille über den Ausgang entscheiden sollte. Den hatten die Albatrosse, die bis zum Umfallen kämpften und jedem Ball nachgingen, sich aber nie deutlich absetzen konnten, am Schluss auf ihrer Seite. Angefeuert von einer Delegation von rund 100 ALBA-Fans gingen sie als verdiente Sieger vom Feld. Den Rebound hatten die Berliner mit 39:32 über weite Strecken kontrolliert.
Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen glänzte Derrick Allen in Weißenfels mit 28 Punkten und 11 Rebounds. Er profitierte viel von den aggressiven Penetrationen der ALBA-Guards, die immer wieder Lücken in die MBC-Verteidigung rissen und ihre freien Mitspieler fanden. Ebenfalls bärenstark präsentierte sich Immanuel McElroy (15 Punkte, 11 Rebounds), der immer im entscheidenden Moment mit Punkten oder Offensivrebounds zur Stelle war. Marko Marinovic kam auf 13 Punkte (4/7 Dreier) und 4 Assists. In seinem Comeback-Spiel erzielte Hollis Price 5 Punkte, während Neuzugang Heiko Schaffartzik erst einige Sekunden zum Einsatz kam. Die stärksten Akteure des MBC waren Michael Jordan (17 Punkte), Ronald Ross (14 + 3 Rebounds) und Wayne Bernard (10 + 8 Rebounds).
Spielverlauf: ALBA und der MBC starteten ausgeglichen in die Partie. Derrick Allen legte offensiv gut los und erzielte die ersten acht ALBA-Punkte im Alleingang. Trotzdem lag sein Team nach Dreiern von Jordan und Shields in der sechsten Minute mit 8:10 im Rückstand. Hollis Price führte im ersten Einsatz nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause mit einem Treffer von der Dreierlinie gleich gut ein und nach Korblegern von McElroy, Femerling und nochmals McElroy (plus Bonusfreiwurf) führten die Albatrosse kurz vor der ersten Viertelpause wieder mit 18:15. Michael Jordan gelang jedoch noch der 17:18-Anschluss für die extrem aggressiv verteidigenden Hausherren, denen im ersten Abschnitt viele Turnover unterliefen.
Femerling und Allen, die kurzzeitig gemeinsam auf dem Feld standen, brachten ALBA wieder mit drei in Front und als Marko Marinovic schließlich von „Downtown“ traf, war der Vorsprung auf 25:19 angewachsen. Über Bernhard und Ross schlossen die Gastgeber wieder auf, doch ein Dreier von McElroy sicherte ALBA die Führung. Doch die Berliner Ballverluste mehrten sich und auch im Abschluss wollte nicht mehr viel gelingen. Minutenlang brachte ALBA nicht einen einzigen Punkt mehr aufs Scoreboard, so dass es nur eine Frage der Zeit gewesen war, dass Shields in der 19. Minute schließlich zum 30:30 ausgleichen konnte. Zwei Dreier von Marko Marinovic in den letzten anderthalb Minuten verhalfen ALBA aber wieder zu einer 36:32-Halbzeit-Führung. Kurz vor der Pause griff auch Neuzugang Heiko Schaffartzik erstmals in Geschehen ein.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zerfahren. Ballverluste, Fehlwürfe und viel Kampf in der Defense prägten weiterhin das Bild. Immer wieder kam der MBC über Jordan oder Ross brenzlig nah an die Albatrosse heran, doch diese fanden stets ein Antwort. Erst war es Sven Schultze von der Dreierlinie und später der gut aufgelegte Derrick Allen, die verhinderten, dass die Gastgeber das Spiel kippen konnten. Auch als die Weißenfelser in der 26. (44:44) und der 27. Minute (45:45) ausglichen, setzten Hollis Price und Lucca Staiger ALBA wieder ein kleines Stück ab. Mit 51:45 gingen die Berliner, bei denen bisher einzige Bryce Taylor bereits drei Fouls kassierte hatte, ins Schlussviertel.
Zu Beginn der letzten zehn Minuten wurde es gleich wieder richtig brenzlig. Nachdem Bernard und Dramicanin auf zwei Zähler verkürzt hatten, konnte Immanuel McElroy zwar noch einmal antworten, doch es sollten die einzigen ALBA-Punkte in den ersten dreieinhalb Minuten des letzten Viertels bleiben. Als Shields den MBC bis auf 52:53 heran gebracht hatte, brauchte Luka Pavicevic dringend eine Auszeit. Das Spiel stand auf der Kippe und Marko Marinovic war auch noch zwei mal in Folge im Angriff erfolglos. Aber bei beiden Aktionen angelte sich Immanuel McElroy energisch die Offensivrebounds, so dass ALBA im jeweils zweiten Versuch wieder auf 57:52 davon ziehen konnte – die möglicherweise wichtigsten Momente des Spiels. Der MBC war fünf Minuten vor Schluss natürlich immer noch nicht geschlagen. Aber was Michael Jordan und Co. auch versuchten, sie waren nicht in der Lage, Derrick Allen zu stoppen, der alle Bemühungen gleich mit erfolgreichen Körben beantwortete. So kam ALBA am Schluss noch zu einem 72:61-Erfolg, der klarer klingt, als er war.
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Nur drei Tage nachdem die „Wölfe“ in der Berliner o2 World gastiert hatten, trafen beide Kontrahenten nun in Weißenfels direkt wieder aufeinander. Schon das Hinspiel war vom harten Defensivstil beider Teams geprägt gewesen und das sollte sich am Samstag beim MBC genauso fortsetzen. Luka Pavicevic war erneut gezwungen, bei seinen Auswechslungen zu improvisieren, denn neben Tadija Dragicevic (Kapselzerrung), für den das Spiel doch noch zu früh kam, musste er auch noch auf Julius Jenkins und Yassin Idbihi (beide Grippe) verzichten. Vor allem auf den großen Positionen machten sich die Ausfälle bemerkbar, so dass ALBA teilweise nur mit Sven Schultze als einzigem „großen“ Spieler agierte. Gegenüber dem Hinspiel wurden in der taktischen Ausrichtung beider Teams keine großen Veränderungen vorgenommen. In der hart umkämpften Partie wurde schnell deutlich, dass am Ende der größere Einsatz und Siegswille über den Ausgang entscheiden sollte. Den hatten die Albatrosse, die bis zum Umfallen kämpften und jedem Ball nachgingen, sich aber nie deutlich absetzen konnten, am Schluss auf ihrer Seite. Angefeuert von einer Delegation von rund 100 ALBA-Fans gingen sie als verdiente Sieger vom Feld. Den Rebound hatten die Berliner mit 39:32 über weite Strecken kontrolliert.
Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen glänzte Derrick Allen in Weißenfels mit 28 Punkten und 11 Rebounds. Er profitierte viel von den aggressiven Penetrationen der ALBA-Guards, die immer wieder Lücken in die MBC-Verteidigung rissen und ihre freien Mitspieler fanden. Ebenfalls bärenstark präsentierte sich Immanuel McElroy (15 Punkte, 11 Rebounds), der immer im entscheidenden Moment mit Punkten oder Offensivrebounds zur Stelle war. Marko Marinovic kam auf 13 Punkte (4/7 Dreier) und 4 Assists. In seinem Comeback-Spiel erzielte Hollis Price 5 Punkte, während Neuzugang Heiko Schaffartzik erst einige Sekunden zum Einsatz kam. Die stärksten Akteure des MBC waren Michael Jordan (17 Punkte), Ronald Ross (14 + 3 Rebounds) und Wayne Bernard (10 + 8 Rebounds).
Spielverlauf: ALBA und der MBC starteten ausgeglichen in die Partie. Derrick Allen legte offensiv gut los und erzielte die ersten acht ALBA-Punkte im Alleingang. Trotzdem lag sein Team nach Dreiern von Jordan und Shields in der sechsten Minute mit 8:10 im Rückstand. Hollis Price führte im ersten Einsatz nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause mit einem Treffer von der Dreierlinie gleich gut ein und nach Korblegern von McElroy, Femerling und nochmals McElroy (plus Bonusfreiwurf) führten die Albatrosse kurz vor der ersten Viertelpause wieder mit 18:15. Michael Jordan gelang jedoch noch der 17:18-Anschluss für die extrem aggressiv verteidigenden Hausherren, denen im ersten Abschnitt viele Turnover unterliefen.
Femerling und Allen, die kurzzeitig gemeinsam auf dem Feld standen, brachten ALBA wieder mit drei in Front und als Marko Marinovic schließlich von „Downtown“ traf, war der Vorsprung auf 25:19 angewachsen. Über Bernhard und Ross schlossen die Gastgeber wieder auf, doch ein Dreier von McElroy sicherte ALBA die Führung. Doch die Berliner Ballverluste mehrten sich und auch im Abschluss wollte nicht mehr viel gelingen. Minutenlang brachte ALBA nicht einen einzigen Punkt mehr aufs Scoreboard, so dass es nur eine Frage der Zeit gewesen war, dass Shields in der 19. Minute schließlich zum 30:30 ausgleichen konnte. Zwei Dreier von Marko Marinovic in den letzten anderthalb Minuten verhalfen ALBA aber wieder zu einer 36:32-Halbzeit-Führung. Kurz vor der Pause griff auch Neuzugang Heiko Schaffartzik erstmals in Geschehen ein.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zerfahren. Ballverluste, Fehlwürfe und viel Kampf in der Defense prägten weiterhin das Bild. Immer wieder kam der MBC über Jordan oder Ross brenzlig nah an die Albatrosse heran, doch diese fanden stets ein Antwort. Erst war es Sven Schultze von der Dreierlinie und später der gut aufgelegte Derrick Allen, die verhinderten, dass die Gastgeber das Spiel kippen konnten. Auch als die Weißenfelser in der 26. (44:44) und der 27. Minute (45:45) ausglichen, setzten Hollis Price und Lucca Staiger ALBA wieder ein kleines Stück ab. Mit 51:45 gingen die Berliner, bei denen bisher einzige Bryce Taylor bereits drei Fouls kassierte hatte, ins Schlussviertel.
Zu Beginn der letzten zehn Minuten wurde es gleich wieder richtig brenzlig. Nachdem Bernard und Dramicanin auf zwei Zähler verkürzt hatten, konnte Immanuel McElroy zwar noch einmal antworten, doch es sollten die einzigen ALBA-Punkte in den ersten dreieinhalb Minuten des letzten Viertels bleiben. Als Shields den MBC bis auf 52:53 heran gebracht hatte, brauchte Luka Pavicevic dringend eine Auszeit. Das Spiel stand auf der Kippe und Marko Marinovic war auch noch zwei mal in Folge im Angriff erfolglos. Aber bei beiden Aktionen angelte sich Immanuel McElroy energisch die Offensivrebounds, so dass ALBA im jeweils zweiten Versuch wieder auf 57:52 davon ziehen konnte – die möglicherweise wichtigsten Momente des Spiels. Der MBC war fünf Minuten vor Schluss natürlich immer noch nicht geschlagen. Aber was Michael Jordan und Co. auch versuchten, sie waren nicht in der Lage, Derrick Allen zu stoppen, der alle Bemühungen gleich mit erfolgreichen Körben beantwortete. So kam ALBA am Schluss noch zu einem 72:61-Erfolg, der klarer klingt, als er war.


