Fünftes Spiel im Eurocup, fünfter Sieg: ALBA sichert sich Platz eins
(14.12.) ALBA BERLIN hat sich mit einem klaren 92:73-Sieg über Anwil Wloclawek am Dienstag Abend in der o2 World vorzeitig den ersten Platz der Eurocup-Gruppe H gesichert. Die von Emir „Muki“ Mutapcic gecoachten Polen waren vor der Partie bereits ausgeschieden.
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Noch nie vorher war ALBA mit 5:0 Siegen in eine internationale Saison gestartet. Der Rekord lag bei einem 4:0-Start aus der Saison 2004/2005, in der man aber – unter Trainer Mutapcic – noch 4:6 ausschied. Der Sieg gegen Anwil war hingegen von Beginn an nicht in Gefahr: Die mit vier Niederlagen bereits ausgeschiedenen Polen hatten den Albatrossen von Beginn an wenig entgegenzusetzen. Mit einem 55:33-Vorsprung war die Begegnung schon zur Halbzeit entschieden. Auch den verletztungsbedingten Ausfall von Hollis Price (Muskelfaserriss) steckten die Hauptstädter gut weg. Topscorer in einem sehr ausgeglichen punktenden ALBA-Team war Yassin Idbihi mit 15 Zählern. Ebenfalls zweistellig scorten Julius Jenkins (13), Tadija Dragicevic (13) und Derrick Allen (10). Bryce Taylor überzeugte mit 8 Punkten, 5 Rebounds und 4 Assists, während Lucca Staiger der beste Assistgeber mit 5 Vorlagen wurde. Auffälligste Akteure der Polen waren Andrzej Plute (13) und Dardan Berisha (12).
Vor dem letzten Spieltag der Vierer-Gruppe am kommenden Dienstag in Samara (das nach einer parallelen Niederlage in Caserta ausgeschieden ist) stehen die Albatrosse als Gruppenerster bereits fest. In der im Januar beginnenden TOP16-Runde treffen sie auf den Erstplatzierten der Gruppe F und die Zweitplatzierten der Gruppen E und G. Mit Benetton Treviso steht dabei schon ein spektakulärer Gegner (ebenfalls 5:0 in Gruppe F) fest.
Spielverlauf: ALBA legte gleich gut los und ging von Beginn an mit mehr Intensität zur Sache als die vor diesem Spiel bereits ausgeschiedenen Polen. In den ersten Minuten hielten die Gäste noch mit Dreipunktewürfen von Majewski und Pluta dagegen, doch die Albatrosse, die entweder Patrick Femerling offen am Brett fanden, oder über Drives von außen punkteten, setzten sich schnell ab. Tadija Dragicevic erzielte im Post-Up in der fünften Minute das 13:8, was Derrick Allen und Julius Jenkins etwas später mit einem 10:2 Lauf in ein 25:12 verwandelten. ALBA schoss sicher aus der Distanz und hatte die Gäste auch defensiv im Griff. Vor allem in der eigenen Verteidigung waren die Polen zumeist überfordert, verkürzten aber bis zur ersten Viertelpause wieder auf 16:25.
Muki Mutapcic dürfte kaum gefallen haben, was er von seinem neuen Team gesehen hatte, aber das zweite Viertel brachte keine Besserung. ALBA eröffnete über Schultze und Idbihi mit einem 9:0-Run und es dauerte über drei Minuten, bis Anwil wieder scorte. Idbihi schien unter dem Brett einen Freischein zum Dunken von Wloclawek erhalten zu haben, denn er konnte es in diesem Viertel gleich drei Mal aus dem Pick & Roll krachen lassen. Die Polen streuten zwar immer mal wieder einen Distanzwurf ein, konnten aber den Angriffswirbel der Albatrosse in keinster Weise stoppen. Diese setzten sich bis zur Pause mit weiteren Punkten von Femerling und Jenkins auf 55:33 ab.
Emir Mutapcic schien sein Team in der Halbzeit noch mal bei der Ehre gepackt zu haben, denn die Polen legten nun in der Defense eine andere Intensität an den Tage. Vor allem unter dem Korb schlossen sie nun die Lücken besser, so dass die Albatrosse nach einigen Fehlwürfen von außen einen 8:0-Lauf der Gäste kassierten, bei dem sich vor allem Eric Hicks immer wieder am Brett durchtankte. Die Berliner fingen sich wieder und konterten ihrerseites mit einer 12:0-Serie, die die bis dato höchste Führung von 69:41 bedeutete. Aber ganz so rund lief es nicht mehr für die Albatrosse. Anwils Paul Miller wurde mehrfach zu einfachen Punkten unter dem Brett eingeladen und verkürzte so zur Viertelpause wieder auf 49:70.
Die Partie war mit Beginn der letzten 10 Minuten natürlich längst gelaufen und auch die Albatrosse ließen es nun etwas ruhiger angehen. Trotzdem brachten Marko Marinovic mit einem Dreipunktespiel und Bryce Taylor mit einer Flugeinlage im Fastbreak nach Steal von Lucca Staiger die Zuschauer noch mal richtig zum Jubeln. Sieben Minuten vor Schluss kam dann auch Nachwuchsspieler Joshiko Saibou, der für den verletzten Hollis Price in den Kader gerückt war, zu seinem ersten Einsatz bei den Profis. Er führte sich mit viel Energie in der Defense und solidem Spielaufbau gleich gut ein. In den letzten Minuten brachte Emir Mutapcic wieder seine erste Fünf aufs Parkett, die bis zur Schlusssirene noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte.
Noch nie vorher war ALBA mit 5:0 Siegen in eine internationale Saison gestartet. Der Rekord lag bei einem 4:0-Start aus der Saison 2004/2005, in der man aber – unter Trainer Mutapcic – noch 4:6 ausschied. Der Sieg gegen Anwil war hingegen von Beginn an nicht in Gefahr: Die mit vier Niederlagen bereits ausgeschiedenen Polen hatten den Albatrossen von Beginn an wenig entgegenzusetzen. Mit einem 55:33-Vorsprung war die Begegnung schon zur Halbzeit entschieden. Auch den verletztungsbedingten Ausfall von Hollis Price (Muskelfaserriss) steckten die Hauptstädter gut weg. Topscorer in einem sehr ausgeglichen punktenden ALBA-Team war Yassin Idbihi mit 15 Zählern. Ebenfalls zweistellig scorten Julius Jenkins (13), Tadija Dragicevic (13) und Derrick Allen (10). Bryce Taylor überzeugte mit 8 Punkten, 5 Rebounds und 4 Assists, während Lucca Staiger der beste Assistgeber mit 5 Vorlagen wurde. Auffälligste Akteure der Polen waren Andrzej Plute (13) und Dardan Berisha (12).
Vor dem letzten Spieltag der Vierer-Gruppe am kommenden Dienstag in Samara (das nach einer parallelen Niederlage in Caserta ausgeschieden ist) stehen die Albatrosse als Gruppenerster bereits fest. In der im Januar beginnenden TOP16-Runde treffen sie auf den Erstplatzierten der Gruppe F und die Zweitplatzierten der Gruppen E und G. Mit Benetton Treviso steht dabei schon ein spektakulärer Gegner (ebenfalls 5:0 in Gruppe F) fest.
Spielverlauf: ALBA legte gleich gut los und ging von Beginn an mit mehr Intensität zur Sache als die vor diesem Spiel bereits ausgeschiedenen Polen. In den ersten Minuten hielten die Gäste noch mit Dreipunktewürfen von Majewski und Pluta dagegen, doch die Albatrosse, die entweder Patrick Femerling offen am Brett fanden, oder über Drives von außen punkteten, setzten sich schnell ab. Tadija Dragicevic erzielte im Post-Up in der fünften Minute das 13:8, was Derrick Allen und Julius Jenkins etwas später mit einem 10:2 Lauf in ein 25:12 verwandelten. ALBA schoss sicher aus der Distanz und hatte die Gäste auch defensiv im Griff. Vor allem in der eigenen Verteidigung waren die Polen zumeist überfordert, verkürzten aber bis zur ersten Viertelpause wieder auf 16:25.
Muki Mutapcic dürfte kaum gefallen haben, was er von seinem neuen Team gesehen hatte, aber das zweite Viertel brachte keine Besserung. ALBA eröffnete über Schultze und Idbihi mit einem 9:0-Run und es dauerte über drei Minuten, bis Anwil wieder scorte. Idbihi schien unter dem Brett einen Freischein zum Dunken von Wloclawek erhalten zu haben, denn er konnte es in diesem Viertel gleich drei Mal aus dem Pick & Roll krachen lassen. Die Polen streuten zwar immer mal wieder einen Distanzwurf ein, konnten aber den Angriffswirbel der Albatrosse in keinster Weise stoppen. Diese setzten sich bis zur Pause mit weiteren Punkten von Femerling und Jenkins auf 55:33 ab.
Emir Mutapcic schien sein Team in der Halbzeit noch mal bei der Ehre gepackt zu haben, denn die Polen legten nun in der Defense eine andere Intensität an den Tage. Vor allem unter dem Korb schlossen sie nun die Lücken besser, so dass die Albatrosse nach einigen Fehlwürfen von außen einen 8:0-Lauf der Gäste kassierten, bei dem sich vor allem Eric Hicks immer wieder am Brett durchtankte. Die Berliner fingen sich wieder und konterten ihrerseites mit einer 12:0-Serie, die die bis dato höchste Führung von 69:41 bedeutete. Aber ganz so rund lief es nicht mehr für die Albatrosse. Anwils Paul Miller wurde mehrfach zu einfachen Punkten unter dem Brett eingeladen und verkürzte so zur Viertelpause wieder auf 49:70.
Die Partie war mit Beginn der letzten 10 Minuten natürlich längst gelaufen und auch die Albatrosse ließen es nun etwas ruhiger angehen. Trotzdem brachten Marko Marinovic mit einem Dreipunktespiel und Bryce Taylor mit einer Flugeinlage im Fastbreak nach Steal von Lucca Staiger die Zuschauer noch mal richtig zum Jubeln. Sieben Minuten vor Schluss kam dann auch Nachwuchsspieler Joshiko Saibou, der für den verletzten Hollis Price in den Kader gerückt war, zu seinem ersten Einsatz bei den Profis. Er führte sich mit viel Energie in der Defense und solidem Spielaufbau gleich gut ein. In den letzten Minuten brachte Emir Mutapcic wieder seine erste Fünf aufs Parkett, die bis zur Schlusssirene noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte.


