Harter Kampf gegen Dragons endet mit erster Heimniederlage
(10.12.) ALBA BERLIN hat am Freitag Abend gegen die Artland Dragons mit 74:78 die erste Heimniederlage der Saison 2010/2011 erlitten. Trotz einer 11 Punkte Führung der Albatrosse im dritten Viertel war die extrem intensiv geführte Partie in den Schlusssekunden wieder offen, wo die Dragons nervenstärker blieben als die Berliner.
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Im Spitzenspiel des Wochenendes schenkten sich beide Team von Beginn an gar nichts. Die Begegnung war von extrem harter Verteidigung geprägt. Nach zwei ausgeglichenen Viertel ließen sich die Albatrosse nach einer 11 Punkte Führung Mitte des dritten Abschnitts noch den Schneid abkaufen. In der Schlussphase erzielten die Dragons mental stark ihre Big Points zum 78:74 Sieg. Viele fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen führten zu teilweise gellenden Pfeifkonzerten in der o2 World, aber am Ende hatten die Berliner in Person von Bryce Taylor den Ausgleich zur Verlängerung noch selbst auf der Hand – doch sein Korbleger verfehlte das Ziel. ALBAs bester Punktesammler war Immanuel McElroy mit 16 Punkten, 7 Assists und 4 Rebounds. Außerdem zweistellig punktete Derrick Allen mit 15 Zählern (und 4 Rebounds). Erfolgreichster Werfer bei Quakenbrück war Tyrese Rice mit 19 Punkten.
Spielverlauf: ALBA legte mit Würfen von McElroy (Mitteldistanz), Jenkins und Marinovic (je per Dreier) gut los. In einer von Beginn an mit harten Bandagen geführten Partie versteckten aber auch die Gäste sich keineswegs. Vor allem ihr athletischer Power Forward Ibekwe bereitete den Albatrossen mit seinen harten Attacken zum Brett Probleme. Der eingewechselte Derrick Allen hatte den Nigerianer dann besser im Griff, aber Quakenbrück hatte durch Dreier von Strasser und Fenn trotzdem zum 13:13 ausgeglichen. Es ging hart zur Sache auf dem Parkett. Nathan Peavy setzte sich stark am Brett durch und bracht die Dragons erstmals mit einem Punkt in Führung. Mit einem von zwei Freiwürfen glich Idbihi zur Viertelpause noch auf 18:18 aus.
Price und Femerling hielten die Albatrosse, bei denen von außen nichts mehr fallen wollte, mit Zügen zum Brett bei einer kleinen Führung, die Quakenbrücker blieben aber dran. Die Gangart auf dem Feld wurde immer härter. Nachdem Femerling und Ibekwe in ein Wortgefecht gerieten, wurden beide mit einem technischen Foul bedacht, was auch die Stimmung in der o2 World richtig hochkochen ließen. Mit einem Dunking im Fastbreak brachte Julius Jenkins die Fans wieder zum Jubeln, aber es bleib trotzdem eng. Bei den Würfen aus dem Feld und auch von der Freiwurflinie lief es nicht sonderlich gut für die Berliner. Sie waren eher erfolgreich, wenn sie das Brett attackierten. Zwei Minuten vor Schluss gingen die Gäste durch einen Dreier von Fenn wieder mit drei Zählern in Führung, doch ALBA antwortet stark mit einem Dunk von Idbihi aus dem Pick & Roll und endlich wieder einem Treffer von der Dreierlinie durch Immanuel McElroy. Tyrese Rice glich nochmals aus, aber durch einen Buzzerbeater von Sven Schultze blieb es bei zwei Zählern Vorsprung für die Albatrosse nach 20 Minuten (37:35).
Weniger als eine Minute nach dem Beginn der zweiten Hälfte wollte Artland-Coach Koch schon eine Auszeit, denn sein Team hatte direkt einen 5:0-Lauf (Dreier Price, Fastbreak-Dunk McElroy) zum 42:35 kassiert. Zurück auf dem Parkett bauten Allen und Dragicevic diesen sogar noch auf 9:0 aus, bis die Niedersachsen wieder durch Rice erfolgreich waren. Mit starker Defense setzte sich ALBA bis auf 50:38 ab, doch die Dragons waren noch lange nicht geschlagen. Über ihren flinken Guard Rice, der im Eins gegen Eins kaum zu halten war, kamen sie wieder bis auf 49:54 heran. Die Dragons hatten nun, vor allem auf den Außenpositionen, wieder eine extrem harte Gangart angeschlagen, die von den Unparteiischen zwar toleriert wurde, aber das Publikum in der o2 World zu wütenden Pfeifkonzerten veranlasste. Mit vier Zählern von Dragicevic waren die Albatrosse, die den Kampf annahmen, zum Ende des Viertels wieder mit neun vorn, doch ein Buzzerdreier durch Peavy aus der Ecke bedeutete das 58:52.
Der Puerto-Ricaner legte sofort mit etwas Glück aus der Mitteldistanz nach, so dass ALBA nur noch vier Zähler vorn lag. McElroy netzte noch mal aus der Mitteldistanz ein, doch mit einem 7:0-Lauf abgeschlossen durch einen Dreier von Hess hatten die Quakenbrücker die Führung zurückerobert. Nach fünf Minuten hatten die Albatrosse schon fünf Teamfouls gesammelt, die Gäste hingegen noch kein einziges. Das Spiel wogte weiter hin und her: Dragicevic und Jenkins sorgten dafür, dass ALBA wieder mit drei Zählern vorn lag. Vier Punkte von Peavy bedeuteten jedoch, dass die Führung weniger als drei Minuten vor Schluss wieder wechselte. Plötzlich wurden aber die Quakenbrücker mit zahlreichen Foulpfiffen bedacht, die dazu führten, dass McElroy mit drei von vier Freiwürfen wieder zum 69:69 ausgleichen konnte und gleichzeitig Tyrese Rice mit seiner fünften Verwarnung auf die Bank musste. Hollis Price musste nach seinem vierten Foul humpelnd das Feld verlassen - Verdacht auf Muskelfaserriss im Oberschenkel. Bailey traf aus der Mitteldistanz, doch Derrick Allen konterte 1:13 vor Schluss mit einem Dreipunktespiel zum 72:71. Hess traf wiederum für Quakenbrück, das, nachdem Dragicevic ein Ballverlust unterlief, über zwei Freiwürfe von Bailey 22 Sekunden vor dem Ende auf 75:72 erhöhte. Aber die Albatrosse bekamen noch mal eine Chance: McElroy traf zwei Freiwürfe und Strasser auf der Gegenseite nur einen, so dass ihnen noch 13 Sekunden blieben, um auszugleichen oder per Dreier in Führung zu gehen. Aber ein Korbleger von Bryce Taylor fand nicht den Weg in den Korb. Als Strasser erneut an die Linie geschickt wurde und den 74:78-Endstand herstellte, war die Partie bei 0,6 Sekunden Restzeit bereits gelaufen.
Im Spitzenspiel des Wochenendes schenkten sich beide Team von Beginn an gar nichts. Die Begegnung war von extrem harter Verteidigung geprägt. Nach zwei ausgeglichenen Viertel ließen sich die Albatrosse nach einer 11 Punkte Führung Mitte des dritten Abschnitts noch den Schneid abkaufen. In der Schlussphase erzielten die Dragons mental stark ihre Big Points zum 78:74 Sieg. Viele fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen führten zu teilweise gellenden Pfeifkonzerten in der o2 World, aber am Ende hatten die Berliner in Person von Bryce Taylor den Ausgleich zur Verlängerung noch selbst auf der Hand – doch sein Korbleger verfehlte das Ziel. ALBAs bester Punktesammler war Immanuel McElroy mit 16 Punkten, 7 Assists und 4 Rebounds. Außerdem zweistellig punktete Derrick Allen mit 15 Zählern (und 4 Rebounds). Erfolgreichster Werfer bei Quakenbrück war Tyrese Rice mit 19 Punkten.
Spielverlauf: ALBA legte mit Würfen von McElroy (Mitteldistanz), Jenkins und Marinovic (je per Dreier) gut los. In einer von Beginn an mit harten Bandagen geführten Partie versteckten aber auch die Gäste sich keineswegs. Vor allem ihr athletischer Power Forward Ibekwe bereitete den Albatrossen mit seinen harten Attacken zum Brett Probleme. Der eingewechselte Derrick Allen hatte den Nigerianer dann besser im Griff, aber Quakenbrück hatte durch Dreier von Strasser und Fenn trotzdem zum 13:13 ausgeglichen. Es ging hart zur Sache auf dem Parkett. Nathan Peavy setzte sich stark am Brett durch und bracht die Dragons erstmals mit einem Punkt in Führung. Mit einem von zwei Freiwürfen glich Idbihi zur Viertelpause noch auf 18:18 aus.
Price und Femerling hielten die Albatrosse, bei denen von außen nichts mehr fallen wollte, mit Zügen zum Brett bei einer kleinen Führung, die Quakenbrücker blieben aber dran. Die Gangart auf dem Feld wurde immer härter. Nachdem Femerling und Ibekwe in ein Wortgefecht gerieten, wurden beide mit einem technischen Foul bedacht, was auch die Stimmung in der o2 World richtig hochkochen ließen. Mit einem Dunking im Fastbreak brachte Julius Jenkins die Fans wieder zum Jubeln, aber es bleib trotzdem eng. Bei den Würfen aus dem Feld und auch von der Freiwurflinie lief es nicht sonderlich gut für die Berliner. Sie waren eher erfolgreich, wenn sie das Brett attackierten. Zwei Minuten vor Schluss gingen die Gäste durch einen Dreier von Fenn wieder mit drei Zählern in Führung, doch ALBA antwortet stark mit einem Dunk von Idbihi aus dem Pick & Roll und endlich wieder einem Treffer von der Dreierlinie durch Immanuel McElroy. Tyrese Rice glich nochmals aus, aber durch einen Buzzerbeater von Sven Schultze blieb es bei zwei Zählern Vorsprung für die Albatrosse nach 20 Minuten (37:35).
Weniger als eine Minute nach dem Beginn der zweiten Hälfte wollte Artland-Coach Koch schon eine Auszeit, denn sein Team hatte direkt einen 5:0-Lauf (Dreier Price, Fastbreak-Dunk McElroy) zum 42:35 kassiert. Zurück auf dem Parkett bauten Allen und Dragicevic diesen sogar noch auf 9:0 aus, bis die Niedersachsen wieder durch Rice erfolgreich waren. Mit starker Defense setzte sich ALBA bis auf 50:38 ab, doch die Dragons waren noch lange nicht geschlagen. Über ihren flinken Guard Rice, der im Eins gegen Eins kaum zu halten war, kamen sie wieder bis auf 49:54 heran. Die Dragons hatten nun, vor allem auf den Außenpositionen, wieder eine extrem harte Gangart angeschlagen, die von den Unparteiischen zwar toleriert wurde, aber das Publikum in der o2 World zu wütenden Pfeifkonzerten veranlasste. Mit vier Zählern von Dragicevic waren die Albatrosse, die den Kampf annahmen, zum Ende des Viertels wieder mit neun vorn, doch ein Buzzerdreier durch Peavy aus der Ecke bedeutete das 58:52.
Der Puerto-Ricaner legte sofort mit etwas Glück aus der Mitteldistanz nach, so dass ALBA nur noch vier Zähler vorn lag. McElroy netzte noch mal aus der Mitteldistanz ein, doch mit einem 7:0-Lauf abgeschlossen durch einen Dreier von Hess hatten die Quakenbrücker die Führung zurückerobert. Nach fünf Minuten hatten die Albatrosse schon fünf Teamfouls gesammelt, die Gäste hingegen noch kein einziges. Das Spiel wogte weiter hin und her: Dragicevic und Jenkins sorgten dafür, dass ALBA wieder mit drei Zählern vorn lag. Vier Punkte von Peavy bedeuteten jedoch, dass die Führung weniger als drei Minuten vor Schluss wieder wechselte. Plötzlich wurden aber die Quakenbrücker mit zahlreichen Foulpfiffen bedacht, die dazu führten, dass McElroy mit drei von vier Freiwürfen wieder zum 69:69 ausgleichen konnte und gleichzeitig Tyrese Rice mit seiner fünften Verwarnung auf die Bank musste. Hollis Price musste nach seinem vierten Foul humpelnd das Feld verlassen - Verdacht auf Muskelfaserriss im Oberschenkel. Bailey traf aus der Mitteldistanz, doch Derrick Allen konterte 1:13 vor Schluss mit einem Dreipunktespiel zum 72:71. Hess traf wiederum für Quakenbrück, das, nachdem Dragicevic ein Ballverlust unterlief, über zwei Freiwürfe von Bailey 22 Sekunden vor dem Ende auf 75:72 erhöhte. Aber die Albatrosse bekamen noch mal eine Chance: McElroy traf zwei Freiwürfe und Strasser auf der Gegenseite nur einen, so dass ihnen noch 13 Sekunden blieben, um auszugleichen oder per Dreier in Führung zu gehen. Aber ein Korbleger von Bryce Taylor fand nicht den Weg in den Korb. Als Strasser erneut an die Linie geschickt wurde und den 74:78-Endstand herstellte, war die Partie bei 0,6 Sekunden Restzeit bereits gelaufen.


