Erfolgreicher Bundesligastart: ALBA gewinnt Klassiker in Bonn
(15.10.) ALBA BERLIN ist mit einem 82:62 (40:23) bei den Telekom Baskets Bonn am Freitag Abend erfolgreich in die Beko BBL-Saison gestartet. Angeführt von Tadija Dragicevic legten die Albatrosse bereits im zweiten Viertel den Grundstein für ihren Sieg.
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Beide Teams mussten auf der Power Forward Position Ausfälle verkraften: Die Nationalmannschaftskollegen Sven Schultze (ALBA) und Tim Ohlbrecht (Bonn) fielen verletzungsbedingt aus. Die Berliner schien das unter dem Korb weniger zu beeinträchtigen. Sie beherrschten die Bretter und dominierten das ganze Spiel über den Rebound (33/26). Von den letzten 14 Gastspielen in Bonn seit 2001 hatte ALBA gerade einmal drei gewonnen, aber beim 15. Duell war es eine klare Geschichte. Nachdem sich die Albatrosse angeführt von Tadija Dragicevic vor allem dank eines 13:2-Laufs zum Ende des ersten Viertels bis zur Halbzeit schon auf 17 Zähler abgesetzt hatten, wurde es im dritten Viertel noch einmal kritisch. Die Hausherren kamen bis auf neun Punkte heran, doch ALBA ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und stellen die Weichen mit 9:2-Run vor der letzten Viertelpause wieder klar auf Sieg.
Auffälligster Berliner war Tadija Dragicevic, der ein Double-Double aus 16 Punkten (4/6 Dreier), 10 Rebounds, 5 Assists und 3 Blocks auflegte. Neben ihm scorten mit Julius Jenkins (14), Immanuel McElroy (12 + 5 Assists) und Derrick Allen drei weitere Albatrosse zweistellig. Marko Marinovic kam auf 9 Punkte und 4 Assists, Lucca Staiger und Patrick Femerling auf je 8 Zähler. Von der Dreierlinie trafen die Berliner starke 50% (11/22), während Bonn dort nur 4 von 14 Treffern gelangen. Stärkster Bonner war Routinier Chris Ensminger mit 12 Punkten und 11 Rebounds.
Nur zwei Tage später, am Sonntag Abend um 17 Uhr, empfängt das Team von Luka Pavicevic nun die EnBW Ludwigsburg zum ersten Ligaheimspiel in der o2 World.
Spielverlauf: Die Anfangsphase wurde auf Bonner Seite durch Chris Ensminger und bei Berlin von Tadija Dragicevic geprägt. Der Baskets-Center setzte sich mehrfach am Brett durch, während der ALBA-Forward gleich ein heißes Händchen an der Dreierlinie hatte. Beide pflückten auch noch jeweils fünf Rebounds im ersten Viertel weg. Nach einem Freiwurf von Ensminger in der 4. Minute war Bonn 9:5 vorn, aber das sollte die letzte Führung für die Rheinländer bleiben. Während die Berliner Defense bissiger wurde und Bonn zu Ballverlusten und schwierigen Würfen zwang, übernahmen vorne Kapitän Patrick Femerling und Co-Kapitän Julius Jenkins und verhalfen ihrem Team aus dem Pick & Roll in der 6. Minute zu einem 11:9-Vorsprung. Diesen bauten sie insgesamt in einer 13:2-Serie bis zu ersten Viertelpause noch auf 18:11 aus.
Die Gastgeber wirkten in eigener Halle verunsichert und so verhinderte auch eine schnelle Auszeit von Coach Michael Koch nicht, dass Lucca Staiger seine Albatrosse nach 14 gespielten Minuten von der Dreierlinie erstmalig zweistellig mit 25:15 in Front schoss. Bonn probierte es mit Zonenverteidigung, aber Dragicevic ließ prompt seinen dritten Treffer aus der Dreipunktedistanz folgen und ALBAs Führung wurde immer komfortabler. Während McElroy und Jenkins (per Dreier) das Polster weiter ausbauten, war es Nic Wise, der nach eine fünfminütigen Durststrecke endlich wieder einen Treffer für die Hausherren markierte. Trotzdem hatte ALBA das Spiel unter Kontrolle und dominierte die Baskets vor allem beim Rebound (23/13 zur Halbzeit). Bis zur Pause erhöhte das Team von Luka Pavicevic sogar noch auf 40:23.
Dass die Messe im Basketball nach der Halbzeit noch lange nicht gelesen ist, bestätigte sich schnell nach dem Seitenwechsel: Wenige Fehler der Albatrosse genügten, um Bonn mit einem 6:0-Start gleich wieder neue Hoffnung schöpfen zu lassen. Marko Marinovic setzte mit einem erfolgreichen Dreier erst einmal wieder ein Zeichen, doch trotz einer zwischenzeitlichen Auszeit von Luka Pavicevic kamen die Bonner in der 25. Minute durch Folarin Campell wieder auf 35:45 heran. Auch wenn Julius Jenkins mit aus 6,75 Metern wieder für Entlastung sorgte, war das Spiel der Berliner zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so souverän wie in der ersten Hälfte und Bonn blieb am Drücker. Julius Jenkins zog sich unterdes einen Pferdekuss zu und konnte in der Partie nicht mehr eingreifen. Der Telekom Dome tobte, als Jacob Jaacks die Magentafarbenen in der 27. Minute wieder unter die zweistellige Marke brachte (39:48). Doch in den letzten Minuten des dritten Viertels fanden die Albatrosse ihre Sicherheit zurück. Mit einem 9:2-Lauf zogen sie wieder auf 61:43 davon. Dank eines Korblegers von Lucca Staiger kurz vor der Sirene hatten sie ihren Halbzeit-Vorsprung somit sogar noch um einen Zähler ausgebaut.
Die Anfangsminuten des Schlussviertels boten nur spärliche Kost. Vier Minuten lang standen offensiv nur ein Korbleger von Jaacks und auf der anderen Seite ein Dreier von Dragicevic zu Buche. Als Dragicevic per Korbleger zum 66:46 traf, war die Partie spätestens entschieden. Beide Teams ließen die Zügel in der Defensive etwas schleifen, so dass die Zuschauer im Telekom Dome wenigstens noch ein paar schöne Offensiv-Aktionen zu sehen bekamen. Der lange nicht stark in Erscheinung getretene Marko Marinovic tat noch einiges für sein Punktekonto und auch Nachwuchscenter Andreas Seiferth sammelte noch einige Bundesligaminuten. Die letzten beiden Punkte zum 82:62-Sieg der Albatrosse markierte ausgerechnet der Ex-Bonner Bryce Taylor, der ansonsten unauffällig geblieben war.
Baskets-Coach Mike Koch:
Glückwunsch an Luka Pavicevic und sein Team: Wir haben heute viel zu früh die Köpfe hängen lassen. Alba war aber auch die klar bessere Mannschaft, an dem Sieg für Berlin gibt es nichts zu deuteln. Wir schauen jetzt nach vorne und auf Sonntag, denn da geht es für uns in Weißenfels direkt weiter. Unser Angriff war heute nicht stabil genug, unsere Defense stand ebenfalls nicht sehr sicher. Deshalb hatten wir keine Chance, während Alba allen gezeigt hat, wie Basketball gespielt wird.
ALBA-Coach Luka Pavicevic:
Wir hatten uns heute nach dem Euroleague-Aus viel vorgenommen und sind konzentriert und fokussiert aus der Kabine gekommen. Denn hier in Bonn ist es nie leicht, zu gewinnen. Ein, zwei leichte Körbe kassiert, und sofort ist dieses fanatische Publikum wieder da. Das wussten wir, und haben versucht, den Baskets den Schneid abzukaufen. Ich möchte meinen Spielern zu einer guten Leistung in Offense und Defense gratulieren, auch wenn wir wissen, dass Bonn zwei, drei verletzte Stammspieler hat. Wir werden jetzt weiter hart an uns arbeiten, um uns zu stabilisieren. Aber in einem Punkt bin ich mir ganz sicher: Diese beiden Teams werden sich in dieser Saison noch desöfteren wiedersehen.
Beide Teams mussten auf der Power Forward Position Ausfälle verkraften: Die Nationalmannschaftskollegen Sven Schultze (ALBA) und Tim Ohlbrecht (Bonn) fielen verletzungsbedingt aus. Die Berliner schien das unter dem Korb weniger zu beeinträchtigen. Sie beherrschten die Bretter und dominierten das ganze Spiel über den Rebound (33/26). Von den letzten 14 Gastspielen in Bonn seit 2001 hatte ALBA gerade einmal drei gewonnen, aber beim 15. Duell war es eine klare Geschichte. Nachdem sich die Albatrosse angeführt von Tadija Dragicevic vor allem dank eines 13:2-Laufs zum Ende des ersten Viertels bis zur Halbzeit schon auf 17 Zähler abgesetzt hatten, wurde es im dritten Viertel noch einmal kritisch. Die Hausherren kamen bis auf neun Punkte heran, doch ALBA ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und stellen die Weichen mit 9:2-Run vor der letzten Viertelpause wieder klar auf Sieg.
Auffälligster Berliner war Tadija Dragicevic, der ein Double-Double aus 16 Punkten (4/6 Dreier), 10 Rebounds, 5 Assists und 3 Blocks auflegte. Neben ihm scorten mit Julius Jenkins (14), Immanuel McElroy (12 + 5 Assists) und Derrick Allen drei weitere Albatrosse zweistellig. Marko Marinovic kam auf 9 Punkte und 4 Assists, Lucca Staiger und Patrick Femerling auf je 8 Zähler. Von der Dreierlinie trafen die Berliner starke 50% (11/22), während Bonn dort nur 4 von 14 Treffern gelangen. Stärkster Bonner war Routinier Chris Ensminger mit 12 Punkten und 11 Rebounds.
Nur zwei Tage später, am Sonntag Abend um 17 Uhr, empfängt das Team von Luka Pavicevic nun die EnBW Ludwigsburg zum ersten Ligaheimspiel in der o2 World.
Spielverlauf: Die Anfangsphase wurde auf Bonner Seite durch Chris Ensminger und bei Berlin von Tadija Dragicevic geprägt. Der Baskets-Center setzte sich mehrfach am Brett durch, während der ALBA-Forward gleich ein heißes Händchen an der Dreierlinie hatte. Beide pflückten auch noch jeweils fünf Rebounds im ersten Viertel weg. Nach einem Freiwurf von Ensminger in der 4. Minute war Bonn 9:5 vorn, aber das sollte die letzte Führung für die Rheinländer bleiben. Während die Berliner Defense bissiger wurde und Bonn zu Ballverlusten und schwierigen Würfen zwang, übernahmen vorne Kapitän Patrick Femerling und Co-Kapitän Julius Jenkins und verhalfen ihrem Team aus dem Pick & Roll in der 6. Minute zu einem 11:9-Vorsprung. Diesen bauten sie insgesamt in einer 13:2-Serie bis zu ersten Viertelpause noch auf 18:11 aus.
Die Gastgeber wirkten in eigener Halle verunsichert und so verhinderte auch eine schnelle Auszeit von Coach Michael Koch nicht, dass Lucca Staiger seine Albatrosse nach 14 gespielten Minuten von der Dreierlinie erstmalig zweistellig mit 25:15 in Front schoss. Bonn probierte es mit Zonenverteidigung, aber Dragicevic ließ prompt seinen dritten Treffer aus der Dreipunktedistanz folgen und ALBAs Führung wurde immer komfortabler. Während McElroy und Jenkins (per Dreier) das Polster weiter ausbauten, war es Nic Wise, der nach eine fünfminütigen Durststrecke endlich wieder einen Treffer für die Hausherren markierte. Trotzdem hatte ALBA das Spiel unter Kontrolle und dominierte die Baskets vor allem beim Rebound (23/13 zur Halbzeit). Bis zur Pause erhöhte das Team von Luka Pavicevic sogar noch auf 40:23.
Dass die Messe im Basketball nach der Halbzeit noch lange nicht gelesen ist, bestätigte sich schnell nach dem Seitenwechsel: Wenige Fehler der Albatrosse genügten, um Bonn mit einem 6:0-Start gleich wieder neue Hoffnung schöpfen zu lassen. Marko Marinovic setzte mit einem erfolgreichen Dreier erst einmal wieder ein Zeichen, doch trotz einer zwischenzeitlichen Auszeit von Luka Pavicevic kamen die Bonner in der 25. Minute durch Folarin Campell wieder auf 35:45 heran. Auch wenn Julius Jenkins mit aus 6,75 Metern wieder für Entlastung sorgte, war das Spiel der Berliner zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so souverän wie in der ersten Hälfte und Bonn blieb am Drücker. Julius Jenkins zog sich unterdes einen Pferdekuss zu und konnte in der Partie nicht mehr eingreifen. Der Telekom Dome tobte, als Jacob Jaacks die Magentafarbenen in der 27. Minute wieder unter die zweistellige Marke brachte (39:48). Doch in den letzten Minuten des dritten Viertels fanden die Albatrosse ihre Sicherheit zurück. Mit einem 9:2-Lauf zogen sie wieder auf 61:43 davon. Dank eines Korblegers von Lucca Staiger kurz vor der Sirene hatten sie ihren Halbzeit-Vorsprung somit sogar noch um einen Zähler ausgebaut.
Die Anfangsminuten des Schlussviertels boten nur spärliche Kost. Vier Minuten lang standen offensiv nur ein Korbleger von Jaacks und auf der anderen Seite ein Dreier von Dragicevic zu Buche. Als Dragicevic per Korbleger zum 66:46 traf, war die Partie spätestens entschieden. Beide Teams ließen die Zügel in der Defensive etwas schleifen, so dass die Zuschauer im Telekom Dome wenigstens noch ein paar schöne Offensiv-Aktionen zu sehen bekamen. Der lange nicht stark in Erscheinung getretene Marko Marinovic tat noch einiges für sein Punktekonto und auch Nachwuchscenter Andreas Seiferth sammelte noch einige Bundesligaminuten. Die letzten beiden Punkte zum 82:62-Sieg der Albatrosse markierte ausgerechnet der Ex-Bonner Bryce Taylor, der ansonsten unauffällig geblieben war.
Stimmen zum Spiel
Baskets-Coach Mike Koch:
Glückwunsch an Luka Pavicevic und sein Team: Wir haben heute viel zu früh die Köpfe hängen lassen. Alba war aber auch die klar bessere Mannschaft, an dem Sieg für Berlin gibt es nichts zu deuteln. Wir schauen jetzt nach vorne und auf Sonntag, denn da geht es für uns in Weißenfels direkt weiter. Unser Angriff war heute nicht stabil genug, unsere Defense stand ebenfalls nicht sehr sicher. Deshalb hatten wir keine Chance, während Alba allen gezeigt hat, wie Basketball gespielt wird.
ALBA-Coach Luka Pavicevic:
Wir hatten uns heute nach dem Euroleague-Aus viel vorgenommen und sind konzentriert und fokussiert aus der Kabine gekommen. Denn hier in Bonn ist es nie leicht, zu gewinnen. Ein, zwei leichte Körbe kassiert, und sofort ist dieses fanatische Publikum wieder da. Das wussten wir, und haben versucht, den Baskets den Schneid abzukaufen. Ich möchte meinen Spielern zu einer guten Leistung in Offense und Defense gratulieren, auch wenn wir wissen, dass Bonn zwei, drei verletzte Stammspieler hat. Wir werden jetzt weiter hart an uns arbeiten, um uns zu stabilisieren. Aber in einem Punkt bin ich mir ganz sicher: Diese beiden Teams werden sich in dieser Saison noch desöfteren wiedersehen.


